Zerstörungen und Brände in 27 Orten: Die KHVA nennt die am stärksten vom Beschuss betroffenen Stadtteile von Kiew
In der Nacht zum 31. Juli haben die russischen Streitkräfte einen starken kombinierten Angriff auf Kiew gestartet und dabei Kamikaze-Drohnen und Raketen gleichzeitig eingesetzt. Die Folgen der Angriffe wurden an mehr als 27 Orten in der Hauptstadt registriert. Wohngebäude und Infrastruktur wurden beschädigt, es gibt Tote und Dutzende von Verletzten, darunter auch Kinder.
Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Stadt Kiew, Timur Tkachenko, wurden die verheerendsten Folgen des Angriffs in den Bezirken Solomenskyi, Svyatoshynskyi, Shevchenkivskyi und Goloseevskyi verzeichnet. Diese Gebiete waren die Hauptziele sowohl der Drohnen als auch der Raketen.
Wohnviertel, Bildungseinrichtungen, Autos, Verwaltungsgebäude und wichtige Infrastrukturen gerieten unter Beschuss. Bei vielen Häusern wurden die Fenster herausgesprengt und die Decken zerstört, und an einigen Stellen brachen Brände aus.
Explosionen mitten in der Nacht und Alarm bis zum Morgen
Der Angriff begann tief in der Nacht und wurde von einem langen Luftalarm begleitet. Die erste Phase umfasste eine massive Welle von Drohnenangriffen. Gegen 5 Uhr morgens, als der Alarm bereits seit mehr als vier Stunden andauerte, startete die russische Armee einen weiteren Raketenangriff.
Die Einwohner Kiews hörten Dutzende von Explosionen, und am Himmel waren Blitze des Luftabwehrsystems zu sehen. Trotz dieser Maßnahmen erreichten einige Raketen und Drohnen Ziele in der Stadt.
Opfer und Verwundete
Am Morgen des 31. Juli ist bekannt, dass es viele Verletzte gibt, darunter Kinder und Rettungskräfte. Es gibt auch Todesopfer. Die genaue Zahl der Verletzten wird noch geklärt, während die Rettungsarbeiten weitergehen. Sanitäter und Rettungskräfte leisten vor Ort Hilfe, arbeiten in den Trümmern der zerstörten Gebäude, evakuieren Bewohner und lokalisieren Brände.
Spezialisten des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen und der Polizei inspizieren weiterhin die zerstörten Objekte. In einigen Fällen befinden sich noch Menschen unter den Trümmern, so dass die Arbeit ohne Unterbrechung fortgesetzt wird. Sanitäter, Freiwillige, Psychologen und Notfallbrigaden der öffentlichen Versorgungsbetriebe sind in den betroffenen Gebieten im Einsatz.
Die Stadtverwaltung bittet die Einwohner dringend, die Luftalarmsignale nicht zu ignorieren, sich an sichere Orte zu begeben und den offiziellen Informationen zu folgen.