Das wahrscheinliche Treffen zwischen Trump und Putin wird über die Zukunft der Ukraine entscheiden - The Telegraph
US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er wolle den russischen Diktator treffen, sobald dies arrangiert werden kann.
Die USA können Putin dazu zwingen, die Ukraine als souveränen Staat anzuerkennen und sich mit Zelensky an den Verhandlungstisch zu setzen. Diese Meinung vertrat der britische Geschäftsmann und Philanthrop Michael Ashcroft in einem Artikel für The Telegraph.
In seiner Analyse des Verlaufs der Verhandlungen in der Türkei stellt Ashcroft fest, dass sich Wladimir Putin zum ersten Mal seit 2014 in einer schwierigen Situation befand. Er flog nicht zu den Gesprächen in Istanbul und schickte eine niedrigrangige Delegation, was laut Ashcroft kein Zufall war, sondern ein strategischer Schachzug, um den ukrainischen Präsidenten zu demütigen und seinen Status zu unterstreichen.
Der Autor betont, dass die USA und Russland nun ein Treffen zwischen Trump und Putin vorbereiten, obwohl die Ukraine weiterhin auf direkte Gespräche zwischen Zelensky und dem russischen Präsidenten besteht. Ashcroft ist der Ansicht, dass solche Gespräche für die Souveränität der Ukraine von entscheidender Bedeutung sind, da die Unabhängigkeit des Nachbarstaates eine Bedrohung für den Kreml darstellt.
Sollte das Treffen zwischen Trump und Putin stattfinden, so Ashcroft, könnte es den Ausgang der aktuellen Krise und die Zukunft der Ukraine beeinflussen. Gleichzeitig betont er, dass jede Vereinbarung die Anerkennung der Ukraine als unabhängigen Staat beinhalten muss.
Lord Ashcroft ist zuversichtlich, dass Trump einen echten Einfluss auf Russland hat, einschließlich der Möglichkeit, neue Sanktionen zu verhängen. Diese Instrumente sollten klug eingesetzt werden, da nicht nur die Zukunft der Ukraine, sondern auch die globale Sicherheit davon abhängt.