Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Schröder sagt, er werde weiterhin mit Putin befreundet sein

Schröder sagte, Kritik und Abneigung gegen ihn seien ihm aufgrund seiner Freundschaft mit dem Diktator egal.

Der frühere deutsche Bundeskanzler (1998-2005) Gerhard Schröder, 79, hat gesagt, dass er seine Freundschaft mit dem russischen Diktator Wladimir Putin trotz seiner wachsenden Abneigung gegen ihn nicht aufgeben wird. Das sagte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Gleichzeitig sagte Schröder, dass "die russische Militäroperation in der Ukraine ein Fehler ist." Und wenn es diesen Krieg nicht gäbe, "für den er nicht verantwortlich ist", würde Deutschland immer noch russisches Gas kaufen.

Gleichzeitig deutete Schröder an, dass sich die Haltung ihm gegenüber in Deutschland geändert hat. Er beklagte sich insbesondere darüber, dass ehemalige Genossen ihm nicht zu seinem Geburtstag gratulieren. Er betonte, dass er zu seinem letzten Geburtstag Glückwünsche vom amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erwartet habe, da sie enge freundschaftliche Beziehungen pflegten, aber jetzt, so Schröder, ignoriere Steinmeier den Feiertag.

Derjenige, der mich am meisten beeindruckt hat, war Steinmeier. Ich finde das sehr bedauerlich", sagte Schröder in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Es sei darauf hingewiesen, dass Schröder auch nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine freundschaftliche Beziehungen zum Kreml unterhält. Darüber hinaus setzt sich der ehemalige deutsche Bundeskanzler für die Interessen der russischen Gasunternehmen auf dem Weltmarkt ein. Zuvor war er Vorsitzender des Verwaltungsrats von Rosneft und leitete auch den Aktionärsausschuss der Nord Stream AG, dem Betreiber der Nord Stream-2-Gaspipeline. Nach dem Ausbruch des Krieges verließ er diese Positionen.

Erinnern Sie sich, dass Gerhard Schröder und seine Frau kürzlich an einer Zeremonie zu Ehren des 33. Jahrestages der deutschen Einheit teilnahmen. Jahrestages der deutschen Einheit teil. Allerdings wollten viele Politiker nicht mit ihm auf einem Foto erscheinen, so dass die Organisatoren den Ex-Kanzler wegschicken mussten.

In Deutschland wurde Gerhard Schröder dafür kritisiert, dass er Lobbyarbeit für russische Interessen betreibt und in russischen Staatsunternehmen arbeitet.