Die Washington Post schreibt, dass Zelensky nur zwei Optionen für die Entwicklung der Ereignisse hat und beide sind schlecht
Die Analysten der Publikation glauben, dass die Situation an der Front eine Pattsituation ist.
Die Situation an der Front hat Präsident Vladimir Zelensky vor die Wahl zwischen zwei Optionen gestellt, von denen eine schlecht ist und die zweite - noch schlechter. Dies wird in der Veröffentlichung der Washington Post festgestellt.
Die WP stellt insbesondere fest, dass die Geschehnisse an der Front darauf hindeuten, dass Zelensky "feststeckt". Dort wird darauf hingewiesen, dass die russische Armee langsam aber sicher an der Front vorrückt, die Angriffe auf ukrainische Städte intensiviert und deren Infrastruktur zerstört. Währenddessen diskutieren die USA weiter über Militärhilfe für die Ukraine, und Europa ist nicht in der Lage, der Ukraine das zu geben, was sie so dringend braucht. Nach Ansicht der Autoren des Materials deutet all dies nicht auf einen nahenden Sieg hin.
Die Kämpfe haben eine Pattsituation erreicht, jeden Tag sterben Ukrainer auf dem Schlachtfeld. Aber sie sagen, dass der Waffenstillstand den Russen Zeit geben wird, ihre Kräfte zu erneuern und eine neue Offensive zu starten", heißt es in der Veröffentlichung.
Das Hauptproblem für die ukrainische Regierung ist die Erwartungshaltung der Bürger, die die versprochene Rückgabe aller Gebiete, einschließlich der Krim, sehen wollen.
Zelensky kann keine Verhandlungen mit der Russischen Föderation aufnehmen, da die Öffentlichkeit nicht bereit ist, ukrainisches Land an den Feind abzutreten und die gleiche Haltung von der Führung des Landes erwartet. Gleichzeitig will der Kreml, dass die vollständige Kapitulation der Ukraine das einzige Thema des Diskurses ist", so die Publikation.
Die Zeitung merkte auch an, dass die Mobilisierung, die im Land verstärkt werden soll, die Behörden vor neue Herausforderungen stellt.
Eine groß angelegte Mobilisierung wird zu wirtschaftlichen Problemen führen. Die Behörden können die Gehälter der Soldaten nicht mit ausländischem Geld bezahlen, und in einigen Sektoren herrscht bereits ein Mangel an Arbeitskräften. Außerdem ist die ukrainische Wirtschaft ständigen Raketenangriffen und Beschuss ausgesetzt, was ausländische Investitionen abschreckt", schreibt WP.
Laut den Gesprächspartnern der Zeitung, auf die sie sich beruft, kann sich eine solche Situation negativ auf die ukrainische Staatlichkeit auswirken. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Situation geändert werden könnte, aber dafür "ist andere Unterstützung nötig".