Massiver Angriff Russlands auf Kiew: Es gibt Tote, zahlreiche Verletzte und Zerstörungen in allen Stadtteilen

Staatlicher Katastrophenschutzdienst

Infolge des massiven russischen Angriffs auf Kiew in der Nacht vom 2. Juli wurden bis 8 Uhr morgens Schäden und Zerstörungen an mehr als 30 Orten in allen Stadtteilen der Hauptstadt festgestellt.

Es gibt erhebliche direkte Treffer in Wohnhäuser.

In der Hauptstadt wurden bislang (um 8 Uhr morgens) 11 Todesopfer und mehr als 30 Verletzte bestätigt. Leider wird die Zahl der Betroffenen weiter steigen. Die Menschen bitten weiterhin um Hilfe“, sagte Innenminister Igor Klimenko.

Wie der Leiter der Katastrophenschutzbehörde, Timur Tkachenko, mitteilte, werden derzeit noch Menschen aus den Trümmern geborgen.

Er wies darauf hin, dass 56 Verletzte bestätigt wurden, darunter mindestens zwei Kinder.

Die Einwohner Kiews sollten Alarmmeldungen auf keinen Fall ignorieren. Die Russen greifen ganz gezielt Wohnhäuser an. Diese Nacht hat einmal mehr ihr terroristisches Wesen offenbart“, warnte der Leiter der Kiewer Stadtverwaltung.

Derzeit arbeiten die zuständigen Dienste daran, Einsatzzentralen in der Nähe der wichtigsten betroffenen Orte einzurichten, um Hilfe zu leisten.

In der Nacht zum 2. Juli führten russische Truppen einen massiven kombinierten Angriff auf Kiew durch, bei dem Drohnen und Raketen verschiedener Typen zum Einsatz kamen. Aufgrund der feindlichen Beschüsse waren die Luftabwehrkräfte in der Stadt über einen längeren Zeitraum im Einsatz.

Infolge des Angriffs wurden umfangreiche Zerstörungen der zivilen Infrastruktur verzeichnet. Der Staatliche Katastrophenschutzdienst veröffentlichte Fotos der Folgen, auf denen die Bekämpfung großflächiger Brände in Wohnhochhäusern, im privaten Sektor und in Lagergebäuden dokumentiert ist.

Insbesondere im Bezirk Schewtschenko geriet ein dreistöckiges Nichtwohngebäude – eine Rettungswache – in Brand.