Ein Ingenieur eines strategischen Unternehmens arbeitete für russische und iranische Geheimdienste

SBU

Der SBU hat in Mykolajiw einen Verräter festgenommen, der die neuesten Entwicklungen der Ukraine im Bereich des militärischen Schiffbaus an russische und iranische Sicherheitsdienste übergeben wollte.

Der SBU hat die Weitergabe der neuesten Technologien der Ukraine im Bereich des militärischen Schiffbaus an den russischen und iranischen Geheimdienst verhindert. Dies teilte der SBU am 15. Februar mit.

Als Ergebnis einer mehrstufigen Spezialoperation in Mykolajiw wurde ein Konstrukteur des strategischen Unternehmens Ukroboronprom "auf dem heißen Stuhl" festgenommen. Der Beamte hatte heimlich technische Unterlagen über geheime ukrainische Entwicklungen kopiert und versucht, sie an ausländische Geheimdienste weiterzugeben", so der Sonderdienst.

Nach Angaben des SBU-Gegenspionagedienstes sollte der Verräter die Informationen gleich an zwei Vertreter ausländischer Geheimdienste weitergeben.

Der erste ist ein Russe, der in einer der russischen Maschinenbaufabriken arbeitet und mit den Sonderdiensten des Aggressorlandes zusammenarbeitet. Der andere "Kunde" der Geheimdienstinformationen entpuppte sich als iranischer Staatsbürger, der zuvor in der Ukraine wegen Spionage verurteilt worden war", so der SBU.

Jetzt befindet sich der Iraner in dem Land im Nahen Osten und arbeitet für den iranischen Geheimdienst unter der "Tarnung" eines Beamten eines lokalen Unternehmens, das High-Tech-Produkte herstellt.

Die beiden Ausländer agierten getrennt voneinander und hielten über anonyme Chats in Messenger Kontakt mit dem ukrainischen Ingenieur-Verräter.

Berichten zufolge hofften die ausländischen Geheimdienste, die neuesten Entwicklungen der Ukraine zu erhalten, um eine Massenproduktion ihrer eigenen Komponenten für Kriegsschiffe aufzubauen.

Die Beamten der Spionageabwehr des SBU haben die kriminellen Handlungen des Verräters rechtzeitig aufgedeckt und dokumentiert. Dadurch wurde ein Versuch vereitelt, strategisch wichtige Entwicklungen der Ukraine ins Ausland zu transferieren.

Die SBU-Ermittler informierten ihn über einen Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Hochverrat unter Kriegsrecht).

Der Angreifer befindet sich in Gewahrsam. Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.