Ein Psychiater hat erklärt, wie sicher es ist, am Festtagstisch über Politik zu sprechen
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Gespräche über Politik sind oft eine Quelle von Stress, vor allem um die Feiertage herum, wenn sich Verwandte mit unterschiedlichen Ansichten an einem Tisch versammeln.
In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft ist es schwierig, solche Themen ganz zu vermeiden. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man über Politik spricht, ohne die Beziehungen zu zerstören, erklärt der Psychiater Assim Shah vom Baylor College of Medicine laut Phys.org.
Laut Shah ist der erste Schritt, das Umfeld zu berücksichtigen, in dem Sie sich äußern. Das gilt besonders am Arbeitsplatz: Im Büro sind die Grenzen enger gesteckt, und jede Äußerung kann missverstanden werden und sogar Ihre Karriere beeinträchtigen.
"Jeder sollte vorsichtig sein mit dem, was er sagt - besonders am Arbeitsplatz", betont er.
Eine der wichtigsten Regeln ist das Zuhören. Wenn Sie mit Kollegen, Freunden oder der Familie sprechen, ist es wichtig, den Standpunkt des anderen zu respektieren und nicht "überzukochen", auch wenn Sie anderer Meinung sind. Der Psychiater rät, sich nicht verpflichtet zu fühlen, seine Ansichten sofort zu verteidigen: Wenn ein geliebter Mensch eine gegenteilige Meinung äußert, können Sie einfach zuhören und nicht versuchen, ihn umzustimmen.
"Wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass wir die Ansichten der anderen Person nicht ändern können, wird das Gespräch einfacher. Geben Sie jedem Raum und hören Sie sich alle Seiten an", sagt Shah.
Er erinnert uns auch daran, wie wichtig es ist, rechtzeitig innezuhalten. Wenn ein Streit immer angespannter wird, aber nicht weitergeht, empfiehlt Shah die Drei- bis Fünf-Minuten-Regel: Wenn Sie das Gefühl haben, dass das Gespräch in dieser Zeit mehrmals überkocht, lohnt es sich, das Thema zu wechseln oder die Kommunikation abzubrechen, um einen ernsthaften Streit zu vermeiden.
"Es hat keinen Sinn, die Beziehung zu riskieren", betont er.
In jeder Umgebung - ob zu Hause oder am Arbeitsplatz - sollte das Gespräch auf Gegenseitigkeit beruhen: Wenn Sie alleine sprechen, lassen Sie den anderen zu Wort kommen und hören Sie sich in Ruhe dessen Standpunkt an. Es ist wichtig, einen respektvollen Ton beizubehalten und nicht persönlich zu werden.
Wenn in einer Gesellschaft mit mehreren Personen ein Streit ausbricht, schlägt Shah vor, zu versuchen, als "Moderator" zu fungieren: Geben Sie zu, dass Sie die Argumente der einen Seite hören, bieten Sie an, der anderen zuzuhören und verschieben Sie die Diskussion - "schlafen Sie darüber", um später, wenn sich die Hitze gelegt hat, auf das Thema zurückzukommen.
Ein weiterer häufiger Fehler ist es, sich von Anfang an sicher zu sein, dass Sie Recht haben.
"Jeder, der ein politisches Gespräch beginnt, denkt, er habe Recht - das ist das Problem", stellt der Experte fest.
Er rät dringend dazu, nicht mit Beleidigungen um sich zu werfen, sondern nach einer ungewohnten Tatsache das Tempo des Gesprächs zu drosseln: Erzählen Sie noch einmal, was Sie gehört haben und sagen Sie zum Beispiel: "Das wusste ich nicht, das muss ich nachschlagen." Und vergewissern Sie sich, dass die Informationen von zuverlässigen Quellen stammen.
Politischer Stress ist kein neues Phänomen, aber laut Shah hat jeder die Möglichkeit, ihn zu reduzieren. Anstatt zu versuchen, einen Streit um jeden Preis zu gewinnen, ist es besser, sich in Respekt zu üben, Ihren Gesprächspartnern zuzuhören und rechtzeitig innezuhalten - das hilft, sowohl die Partei als auch die Beziehung lebendig zu halten.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.












