Europäischer Geheimdienst sagt, welches Land die größte Anzahl russischer Spione hat
Russische Spione ziehen es vor, sich in einem hoch entwickelten Land aufzuhalten.
Russische Spione bevorzugen die Schweiz. Nach Angaben des Schweizerischen Bundesnachrichtendienstes haben sich 80 russische Spione in diesem Land niedergelassen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung.
Es wird darauf hingewiesen, dass dies eine recht große Zahl ist und ein Fünftel aller Kreml-Spione aus ganz Europa ausmacht.
Wie die Ausgabe schreibt, hat die Schweiz im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern die sogenannten russischen Diplomaten nicht des Landes verwiesen. Wie ein Vertreter des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten in einem Interview mit Journalisten erklärte, greift die Regierung des Landes nicht zu solchen Maßnahmen, da sich gerade diese Personen nicht in die Schweizer Politik einmischen. Außerdem ist man in Genf der Meinung, dass "die kanalisierten Beziehungen zur Russischen Föderation erhalten bleiben sollten".
Gleichzeitig wies er darauf hin, dass solche Fälle nicht öffentlich sind.
Wenn die Schweiz Diplomaten ausweist, tut sie dies aus Gründen der inneren Sicherheit, und diese Fälle werden nicht öffentlich bekannt gegeben", betonte er.
Die Nachrichtendienste führen das Interesse an der Schweiz auf den Standort vieler internationaler Organisationen und Unternehmen in Genf und Bern zurück.
Von den etwa 220 Personen, die als diplomatisches oder technisch-administratives Personal bei den diplomatischen und konsularischen Vertretungen in Genf und Bern akkreditiert sind, arbeitet wahrscheinlich noch ein Drittel für die russischen Nachrichtendienste", so der Gesprächspartner gegenüber Reportern.
Wir möchten hinzufügen, dass die europäischen Länder im vergangenen Jahr etwa 400 russische Spione ausgewiesen haben, die sich als Diplomaten und Zivilisten ausgaben.
Es ist auch bekannt, dass es in Österreich, Belgien und Frankreich viele russische Bürger gibt, die der Spionage verdächtigt werden.