Fotofalle fängt seltenen Fischmarder in Pennsylvania nach einem Jahrhundert ein

© PixCams

Die Spezialisten planen, die Marderpopulation weiterhin mit Überwachungskameras und anderen Methoden zu beobachten.

EineÜberwachungskamera, die in einem Wald in der Nähe von Morrisville, Pennsylvania, USA, installiert wurde, hat einzigartige Fotos eines schwer fassbaren Raubtiers, des Schlickfroschs, auch bekannt als Fischmarder, aufgenommen. Diese Art wurde in der Region seit dem späten 19. Jahrhundert nicht mehr beobachtet.

Der Fischermarder ist ein großes, alles fressendes Säugetier aus der Familie der Marder. Trotz seines Namens frisst er selten Fisch, sondern jagt lieber Kaninchen, Eichhörnchen, Mäuse, Spitzmäuse, Vögel, Katzen und sogar Wildtiere.

In den späten 1800er Jahren verschwanden die Marderfischer aufgrund massiver Abholzung und unkontrollierter Jagd vollständig aus Pennsylvania. In den frühen 1990er Jahren haben Naturschützer jedoch etwa 200 Exemplare dieser Art in dem Bundesstaat wieder angesiedelt.

Wissenschaftlern zufolge nimmt die Marderpopulation in Pennsylvania allmählich zu, und neue Beobachtungen bestätigen den Erfolg der Bemühungen zur Wiederansiedlung der Art. Fotos, die mit der PixCams-Kamerafalle des Unternehmens aufgenommen wurden, liefern wichtige Beweise dafür, dass diese Raubtiere ihren historischen Lebensraum aktiv zurückerobern.

Über den Fischmarder

  • Wissenschaftlicher Name: Pekania pennanti
  • Größe: Körperlänge 75 bis 120 cm, Gewicht bis zu 6 kg
  • Nahrung: kleine Säugetiere, Vögel, Insekten, Früchte
  • Lebensraum: Nadel- und Mischwälder Nordamerikas