Kiew bereitet einen Plan für den Fall eines Stromausfalls vor

Kiew wird die öffentlichen Verkehrsmittel im Falle eines Stromausfalls kostenlos machen.

Der Bürgermeister von Kiew , Vitaliy Klitschko, hat erklärt, dass die Stadtverwaltung einen Plan für den Fall ausgearbeitet hat, dass Kiew vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten wird. Dieser Plan sieht unter anderem kostenlose Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel und eine vollständige Einstellung der U-Bahn vor. Letztere soll in diesem Fall als Schutzraum genutzt werden.

Für den Fall, dass der Feind das ukrainische Energiesystem erneut angreift und es in der Hauptstadt keine Stromversorgung gibt, werden auf allen Strecken des Landverkehrs kostenlose Busse eingesetzt. Die Fahrpreise werden kostenlos sein

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass alle Busparkplätze in Kiew mit dem notwendigen Treibstoff versorgt werden und über automatische Stromquellen verfügen, insbesondere über Benzin- und Dieselgeneratoren. Außerdem wurden in den Busparks Heizstationen für die Fahrer eingerichtet.

Klitschko betonte, dass die Stadtbewohner bei Lichtmangel in die U-Bahn hinuntergehen können, wo sie den Luftalarm überleben, ihre Geräte aufladen und heißen Tee trinken können. Allerdings werden nur diejenigen, die sich ausweisen können, in die U-Bahn gelassen.

Folgendes wird in den U-Bahn-Stationen verfügbar sein:

  • internetverbindung;
  • strom (Möglichkeit zum Aufladen von Handys und anderen Geräten);
  • trinkwasser;
  • sanitäranlagen.

Laut Klitschko liegt die Durchschnittstemperatur in den U-Bahnhöfen jetzt bei 12-14 Grad Celsius. Wer also beschließt, eine Weile in der U-Bahn zu warten, sollte Winterkleidung tragen und extra warme Kleidung dabei haben.

In diesem Fall werden die Stationen des unterirdischen Teils der U-Bahn nicht für Zwecke des Katastrophenschutzes genutzt (als Schutzraum für Menschen in Notfällen und während des Alarms).

Klitschko schloss nicht aus, dass die Bewohner der Hauptstadt weiterhin mit einem totalen Stromausfall konfrontiert werden, denn "der Feind ist heimtückisch und skrupellos".