Vertragsbruch: Das Verteidigungsministerium hat ein Gerichtsverfahren gegen einen ausländischen Lieferanten gewonnen
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Das ukrainische Verteidigungsministerium hat ein internationales Schiedsverfahren gegen einen ausländischen Lieferanten von Schutzausrüstung gewonnen. Laut dem Gerichtsurteil muss der Lieferant mehr als 2,2 Millionen Euro zurückzahlen.
Dies berichtet der Pressedienst des Verteidigungsministeriums.
Der Grund für den Streit war, dass der ausländische Lieferant gegen die Bedingungen der Zusammenarbeit verstoßen hat. Er sollte Schutzausrüstungen (Ellbogenschützer und Knieschoner) für die Streitkräfte liefern. Der Lieferant verstieß gegen die Lieferbedingungen und die Liefermenge - nur etwa 11 Prozent der gesamten im Vertrag festgelegten Warenmenge.
Das Verteidigungsministerium wiederum kam seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag ordnungsgemäß nach und bezahlte die Kosten für die Waren in voller Höhe. Der ausländische Lieferant wurde wiederholt auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Vertragsbedingungen so schnell wie möglich zu erfüllen, aber die Waren wurden nicht vollständig geliefert", heißt es in dem Bericht.
Daher reichte das Ministerium im März 2023 eine Klage bei einem internationalen Handelsschiedsgericht ein. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des Verteidigungsministeriums aus.
Das internationale Schiedsgericht sprach dem Verteidigungsministerium zu, vom Lieferanten mehr als 2,2 Millionen Euro zurückzufordern und entschied außerdem, dass die jährlichen Zinsen weiterhin täglich anfallen, bis der Lieferant seine Schulden gegenüber dem Verteidigungsministerium begleicht, - fügte das Ministerium hinzu.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Lieferant die Forderungen des Verteidigungsministeriums während des Schiedsverfahrens teilweise erfüllt hat.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.












