Orban kritisierte den Westen und kündigte einen neuen politischen Kurs für Ungarn an
Orban sagte, es sei notwendig, seinen eigenen Weg zu gehen, unabhängig von Brüssel.
Der ungarische Premierminister Viktor Orban hat die Europäische Union kritisiert, ihr Schulden, Gewalt und eine verfehlte Politik vorgeworfen und einen neuen Kurs für sein Land vorgestellt. Laut Orban geht Ungarn seinen eigenen Weg: ohne Migranten, wo Familien unterstützt werden und Chancen für jeden geschaffen werden, der bereit ist zu arbeiten. Er schrieb darüber in seinem X-Account.
Wir brauchen Mut - intellektuell, politisch und persönlich - um zu erkennen, dass der Westen kein Vorbild mehr ist und einen besseren Weg aufzuzeigen, schrieb er in X.
In einem ausführlichen Facebook-Post sagte Orban, die europäischen Führer hätten die EU in eine bankrotte Nation verwandelt.
Berge von Schulden, Massenmigration, Gewalt auf den Straßen, Millionen von zerfallenden Familien und Brüsseler Bürokraten, die wie Hühner herumlaufen. Europa, wie wir es liebten, gibt es nicht mehr", schrieb er.
Ihm zufolge ist die ungarische Migrationspolitik effektiv, das System zur Unterstützung von Familien verbindet Arbeit mit der Geburt von Kindern und das Steuersystem hilft arbeitsfähigen Bürgern bei der Arbeitssuche. Besonderes Augenmerk richtete Orban auf die Ukraine: "Das Geld der Ungarn wird in die Ukraine fließen... Dort herrscht Krieg, die Ukraine ist kein Mitglied der EU und eine Verwicklung in den Konflikt wird Ungarn in den Bankrott treiben. Der nationale Weg ist der Schlüssel für die Zukunft des Landes."
Gleichzeitig erklärte Orban nicht seine Absicht, das Land aus der EU oder der NATO auszutreten, sondern betonte lediglich die Unabhängigkeit und den einzigartigen Kurs Ungarns.