Die Europäische Kommission ist besorgt über die wachsende Zahl von Russen in der EU aufgrund von Ungarn und Serbien
Die EU hat sich zunehmend besorgt über die vereinfachten Verfahren für Russen geäußert, die über Ungarn und Serbien in EU-Länder einreisen.
Die Europäische Kommission schlägt Alarm: Ungarn und Serbien vereinfachen aktiv den Zugang zur EU für Russen, was zu Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Blocks führt, berichtet Radio Liberty.
So stellen Vertreter der Kommission fest, dass Ungarn russischen Staatsbürgern weiterhin nationale Karten und Arbeitsgenehmigungen im Rahmen eines im Sommer 2022 eingeführten vereinfachten Verfahrens ausstellt. Laut Markus Lamert wird die Situation ständig überwacht, und die russische Aggression gegen die Ukraine bleibt eine Bedrohung für die Sicherheit der EU.
Gleichzeitig fordert die Europäische Kommission Serbien auf, die Anträge von Russen auf Staatsbürgerschaft gründlicher zu prüfen.
Obwohl das Land kein Mitglied der EU ist, haben seine Bürger visumfreien Zugang zum Schengen-Raum", so die EK.
Seit 2022 hat Serbien mehr als 200 Staatsbürgerschaften an Russen "für Verdienste um das Land" vergeben, darunter Politiker und Mitarbeiter der Militärindustrie, einschließlich der Produktion von Atomwaffen. Der Bericht der Kommission stellt fest, dass solche Praktiken ein potenzielles Risiko für die Sicherheit der Europäischen Union darstellen.