Deutsche Polizei erhält mehr als 300 Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen durch Russen
Die Informationen wurden seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im vergangenen Februar gesammelt.
Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) hat bisher 337 Berichte über mögliche Kriegsverbrechen in der Ukraine durch russische Invasoren registriert. Dies berichtet die Deutsche Welle Radio.
Es wird berichtet, dass die Erfassung möglicher Verbrechen in Deutschland seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine in vollem Umfang erfolgt ist. Die Informationen stammen sowohl von deutschen Bürgern, die sich in der Ukraine aufhielten oder aufhalten, als auch von ukrainischen Flüchtlingen, die in das Land gekommen sind.
Es wird darauf hingewiesen, dass das BKA nicht nur Informationen sammelt, sondern die ukrainischen Ermittler auch technisch unterstützt, indem es Materialien für forensische Untersuchungen am Tatort beschafft und bereitstellt.
So hat das BKA im Jahr 2022 Ausrüstung - zum Beispiel zur Sicherung von Beweisen und Unterlagen - im Wert von mehr als 11,5 Millionen Euro gekauft und den ukrainischen Behörden übergeben.
Wir möchten hinzufügen, dass Kriegsverbrechen massenhafter Natur mit einer großen Zahl von Opfern als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gelten und nicht vor nationalen Militärgerichten, sondern vor internationalen Militärtribunalen verhandelt werden.