Kriminelle raubten Häuser ukrainischer Flüchtlinge in Spanien aus

Die Gruppe bestand sowohl aus Russen als auch aus Ukrainern selbst.

Die spanische Polizei hat Mitglieder einer kriminellen Gruppe verhaftet, deren Mitglieder Ukrainer, die vor dem Krieg nach Spanien geflohen waren, ausgeraubt haben. Nach Angaben der Gesetzeshüter gelang es den Kriminellen, das Eigentum anderer Leute im Wert von etwa 1 Mio. Euro zu erbeuten, berichtet The Local.

Es wird berichtet, dass die kriminelle Gruppe aus insgesamt 10 Personen bestand - sieben Ukrainern und drei Russen.

Die Verdächtigen haben sich auf diese Art von Opfern spezialisiert, da sie in der Regel all ihre Ersparnisse und Wertsachen mitnehmen, - heißt es in einer Erklärung der spanischen Polizei.

Vorläufig brachen die Angreifer in sieben ukrainische Flüchtlingsheime in den östlichen Provinzen Alicante und Murcia an Spaniens Mittelmeerküste ein.

Nach Angaben der Polizei bereiteten sich die Banditen auf jede Organentnahme vor. Sie folgten den Opfern und installierten sogar Peilsender an ihren Autos.

Die Polizei sagte, dass es ihnen gelungen sei, einige der gestohlenen Waren an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Die Ermittlungen dauern jedoch noch an und die Zahl der Opfer könnte noch steigen.

Es ist bekannt, dass Spanien 160.000 ukrainische Flüchtlinge aufgenommen hat, denen vorübergehend Schutz gewährt wurde.