Rubio äußerte sich zu Russlands Drohungen gegenüber den baltischen Staaten und zeigte sich besorgt

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US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass die Drohungen Russlands gegenüber den baltischen Staaten für Washington eine ernste Sorge darstellen. Er warnte vor dem Risiko einer weiteren Eskalation und erhöhter Spannungen in der Region.

US-Außenminister Marco Rubio hat gesagt, dass die Drohungen und Anschuldigungen Russlands gegen die baltischen Staaten Washington ernsthaft beunruhigen, da die Gefahr einer weiteren Verschärfung der Situation besteht. Die USA, so Rubio, beobachten die Entwicklungen genau und koordinieren ihre Maßnahmen mit den NATO-Verbündeten, berichtete The Guardian.

Rubio sagte dies vor Reportern während eines Treffens der NATO-Außenminister in Schweden.

Zu den Äußerungen Moskaus über die angeblich mögliche Nutzung des baltischen Territoriums für Drohnenangriffe auf Russland sagte Rubio, dass eine solche Rhetorik alarmierend sei.

Es besteht immer die Sorge vor einer Eskalation", betonte er und fügte hinzu, dass sich die baltischen Staaten objektiv von Russland bedroht fühlen.

Der US-Außenminister warnte außerdem, dass eine weitere Verschlechterung der Situation zu weitaus schwerwiegenderen Konsequenzen führen könnte.

Wir verfolgen die Entwicklungen. Aber die grundsätzliche Antwort ist, dass wir darüber besorgt sind, weil wir nicht wollen, dass dies zu einem größeren Konflikt führt", sagte Rubio.

Die Spannungen um die baltischen Staaten sind in den letzten Tagen aufgrund von Äußerungen russischer Vertreter eskaliert, darunter auch Anschuldigungen, dass von Lettland und den Nachbarländern aus Angriffe vorbereitet würden. Die EU und die Ukraine haben die Anschuldigungen bereits zurückgewiesen und sie als Desinformation bezeichnet.

Experten des Institute for the Study of War haben bereits früher darauf hingewiesen, dass eine solche Rhetorik Teil der Informationsvorbereitungen für eine mögliche weitere Eskalation in der Region sein könnte.