Russland hat beschlossen, "nicht abgeholte" streunende Tiere zu töten

In Putins Russland ist nicht nur das menschliche Leben nichts mehr wert.

Der Volks-Chural von Burjatien (Russland) hat die Einschläferung von streunenden Tieren genehmigt, die nicht innerhalb von 30 Tagen einen Besitzer gefunden haben, berichtet die Website des Regionalparlaments.

In der Gesetzesbegründung heißt es, dass im Jahr 2023 nur 10% der Tiere einen neuen Besitzer finden konnten. In den Tierheimen von Burjatien gibt es jetzt mehr als dreitausend Hunde.

Es wird berichtet, dass Tiere ohne Besitzer ab dem Zeitpunkt des Einfangens für 30 Tage in temporären Auffanglagern untergebracht werden sollen. Dort werden sie als "unnötig" getötet.

Als Gründe für die Einschläferung werden u.a. genannt - unheilbare oder für den Menschen gefährliche Krankheit des Tieres, seine "unmotivierte Aggression, für die Gesellschaft gefährliches Verhalten, Unfähigkeit zur Anpassung, unerträgliches körperliches Leiden". Gleichzeitig enthält das Gesetz keine klar definierte Definition dessen, was ein "sozial gefährliches" Verhalten eines Tieres ausmacht.

In der Gesetzesbegründung wird die Tötung als "humanere Methode des Umgangs mit vernachlässigten Tieren" bezeichnet, als sie auf der Straße zu lassen.

Ähnliche Gesetzesentwürfe werden von den Behörden der Regionen Stavropol, Transbaikalien und Magadan verabschiedet. Im Juli verabschiedete die Staatsduma ein Gesetz, das es den Regionen erlaubt, selbst zu entscheiden, was mit streunenden Tieren zu tun ist.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Abgeordneten der Staatsduma der Russischen Föderation im Juli 2023 ein Gesetz verabschiedet haben, wonach die Regionen unabhängig voneinander Maßnahmen in Bezug auf streunende Hunde und Katzen regeln können.