SBU in Dnipro enttarnt einen russischen Agenten, der feindliche Angriffe auf zivile Objekte einstellte
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Der Angreifer überwachte die Folgen der feindlichen "Ankünfte" entlang des Dnjepr und übermittelte dem Angreifer die Standorte der betroffenen Objekte und das Ausmaß der Zerstörung
Den Ermittlungen zufolge wurde der Einheimische vom Anführer der pro-russischen radikalen öffentlichen Organisation SERB rekrutiert, um militärische Informationen zu sammeln und an Vertreter der russischen Sicherheitsdienste weiterzugeben, so der SBU-Pressedienst.
Um seine nachrichtendienstlichen und subversiven Aktivitäten zu verschleiern, nutzte er seinen Status als Mitbegründer einer lokalen öffentlichen Organisation, die sich ehrenamtlich betätigte.

Im Auftrag seines russischen Kontaktmannes sammelte der Verdächtige Daten über den Standort und die Bewegung von Einheiten und militärischer Ausrüstung der AFU, der ukrainischen Nationalgarde, Standorte von Luftabwehrsystemen, Brücken, Eisenbahnknotenpunkten und dem Flughafen in der Stadt Dnipro und der Region.
Um Informationen zu sammeln, beobachtete er die Bewegungen der AFU-Staffeln vom Büro einer öffentlichen Organisation aus, das sich in der Nähe eines Eisenbahnknotens befand.
Der Agent zeichnete auch die Folgen von Raketeneinschlägen auf den Flughafen, ein Krankenhaus in Dnipro, ein Wohngebäude in Podgorodnoye und das Gebäude der SBU-Abteilung auf. Gleichzeitig markierte er die genauen Standorte der Treffer auf Google Maps. Die Informationen, die er erhielt, schickte er in Form von Textnachrichten sowie Foto- und Videodateien über Telegram an den Feind.

Darüber hinaus nutzte der Angeklagte seine Bekannten "in Verkleidung" und bat sie unter falschen Vorwänden um Informationen über die ukrainischen Verteidiger.
Die erhaltenen Informationen nutzten die Bewohner, um neue und wiederholte Luftangriffe auf das regionale Zentrum vorzubereiten und einzustellen.
Bei der Durchsuchung seines Wohnsitzes wurden bei dem Mann Mobiltelefone mit Beweisen für eine Korrespondenz mit dem Anführer der prorussischen Organisation "SERB" beschlagnahmt. Nun wurde gegen ihn eine Zwangsmaßnahme in Form von Haft ohne das Recht auf Kaution verhängt.
Der Inhaftierte wird gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Hochverrat unter Kriegsrecht) verdächtigt.
Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.












