Tintenfische finden einen Partner durch Berührung und Geschmack - Studie zeigt

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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kraken ihren Partner durch "Geschmack durch Berührung" finden. Sie sind in der Lage, sich gegenseitig auch ohne Sichtkontakt zu erkennen. Dies ist wichtig, weil es die einzigartigen Mechanismen der Kommunikation und Fortpflanzung bei Tieren offenbart.

Es geht um ein ungewöhnliches Sensorsystem, das in den Tentakeln eingebaut ist.

Details

Die Studie zeigte, dass männliche Kraken einen speziellen Tentakel haben, der zur Fortpflanzung dient.

Es stellte sich heraus, dass er nicht nur eine mechanische Funktion erfüllt, sondern auch eine sensorische - er hilft, einen Partner zu "erkennen".

Auf der Oberfläche dieses Tentakels befinden sich Rezeptoren, die auf chemische Signale reagieren, darunter die Sexualhormone des Weibchens.

In Experimenten konnten Kraken sogar im Dunkeln oder durch eine Trennwand hindurch eine Partnerin finden, indem sie einfach einen Tentakel ausstreckten.

Als die Wissenschaftler das Weibchen durch ein Objekt mit dem verabreichten Hormon ersetzten, reagierten die Männchen darauf genauso wie auf eine echte Partnerin.

Die beiden Männchen, die nebeneinander platziert wurden, versuchten nicht, sich zu paaren - was die Richtigkeit dieser "Erkennung" bestätigte.

Warum das wichtig ist

Die Entdeckung zeigt, wie komplex die sensorischen Systeme von Kraken sind.

Die Wissenschaftler stellen fest:

  • die Tentakel können fast autonom arbeiten
  • "Der Tastsinn spielt eine Schlüsselrolle bei der Fortpflanzung
  • solche Mechanismen können die Evolution der Arten beeinflussen

Dies trägt dazu bei, besser zu verstehen, wie Verhaltens- und biologische Unterschiede zwischen den Arten zustande kommen.

Hintergrund

Kraken haben einen erheblichen Anteil ihrer Neuronen in ihren Tentakeln und nicht im Gehirn.

Bisher war bekannt, dass sie diese zur Nahrungssuche nutzen, aber die Rolle bei der Fortpflanzung blieb unklar.

Quelle

Die Studie basiert auf Experimenten mit Kraken, einschließlich der Beobachtung ihres Verhaltens bei fehlendem Sichtkontakt und der Analyse ihrer Reaktion auf Hormone. Die Arbeit ist in der Zeitschrift Science (2026) veröffentlicht.