Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus: Exklusives Video von SBU
SBU zeigt Video des Gefangenenaustauschs vom 23. Juli: schwer verwundete Verteidiger kehren nach Hause zurück&
eine neue Etappe des Gefangenenaustauschs zwischen der Ukraine und Russland hat am 23. Juli stattgefunden. Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat exklusives Filmmaterial veröffentlicht, das die Rückkehr ukrainischer Soldaten in ihr Heimatland zeigt.
Der SBU betonte, dass die Operation das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit des Gemeinsamen Zentrums für die Koordinierung der Suche und Freilassung von Kriegsgefangenen, des Koordinationshauptquartiers und anderer autorisierter Stellen war, die auf Anweisung von Präsident Volodymyr Zelenskyy handelten.
Zelensky erklärte:
"Das Leben eines jeden Ukrainers ist der höchste Wert. Wir erfüllen weiterhin die Aufgabe, alle unsere Bürger aus der Gefangenschaft zurückzuholen".
Diesmal sind schwer verwundete und schwerkranke Verteidiger der Ukraine, von denen viele mehr als drei Jahre in Gefangenschaft verbracht hatten, nach Hause zurückgekehrt. Allen Freigelassenen wurde die notwendige medizinische Versorgung und soziale Unterstützung zugesagt.
Neunter Austausch im Rahmen des Istanbuler Abkommens
Der Austausch vom 23. Juli war der neunte im Rahmen der Vereinbarungen der Istanbuler Gespräche.
Die Ukraine hat seit Mai 2025 mehr als 1.000 Bürger zurückgebracht.
Die ersten drei Etappen des Austauschs fanden am 23. und 25. Mai im Format "1.000 mal 1.000" statt - es war einer der größten Austausche seit Beginn des Krieges in vollem Umfang.
Der Leiter der GUR des Verteidigungsministeriums, Kiryl Budanov, stellte fest, dass die meisten der freigelassenen Militärangehörigen dringend rehabilitiert werden mussten. Er betonte, dass die Bedingungen in den russischen Lagern extrem hart waren, was sich besonders auf die Gesundheit der Soldaten auswirkte.
Zuvor hatte Socialportal über die Geschichte des ukrainischen Menschenrechtsaktivisten Maxim Butkevich geschrieben, der mehr als zwei Jahre in russischer Gefangenschaft verbrachte. Maksym wurde in der Russischen Föderation aufgrund einer erfundenen Anklage zu 13 Jahren Haft verurteilt, in der behauptet wurde, er sei ein Extremist, der eine Gruppe von Rechtsradikalen anführe. Diese Anschuldigungen schockierten alle, die Maksim kannten. Er war jahrzehntelang ein Menschenrechtsaktivist, Mitbegründer der Organisation Ohne Grenzen und einer der wenigen Menschen in der Ukraine, die sich um das Schicksal von Asylbewerbern, Flüchtlingen und ausländischen Studenten kümmerten, die mit Willkür, Grobheit und Intoleranz konfrontiert waren. Er half auch politischen Flüchtlingen, die aus autoritären Regimen, vor allem aus dem von Putin, stammten.