Estnischer Verteidigungsminister erklärt Putins Ziel
Der Chef des Kremls ist ein zutiefst kranker Mann, dessen Handlungen schwer vorhersehbar sind - der Chef des estnischen Verteidigungsministeriums.
Kremlchef Wladimir Putin will die Struktur der UdSSR wiederherstellen und dazu braucht er die Ukraine. Dies sagte der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur in einer Sendung von 1+1.
Er wies darauf hin, dass Putin damit rechne, schnell ukrainische Gebiete zu erobern und weiter zu gehen.
"Der Diktator will als Schöpfer der UdSSR-2 oder, wie er es nennt, des 'Großen Russlands' in die Geschichtsbücher eingehen", betonte Pevkur.
Er forderte auch eine erneute Bezugnahme auf die Münchner Sicherheitskonferenz im Jahr 2007, auf der Putin klar und deutlich erklärte, dass es eine "Pufferzone" zwischen Russland und der NATO geben solle, seine "Friedensvision" aber durch die Absicht der Ukraine, der Nordatlantischen Allianz und der EU beizutreten, gefährdet sei.
Hanno Pevkur stellte fest, dass die Ukrainer tapfer kämpfen, während Putin das "letzte Argument" in diesem Krieg bleibt - die Atomwaffen.
Die Wahrscheinlichkeit ihres Einsatzes durch den Diktator bleibt jedoch zweifelhaft, denn sie wird keine Ergebnisse bringen", sagte der Chef des estnischen Verteidigungsministeriums.
Er betonte, dass ein Atomschlag die ukrainische Armee nur noch wütender machen und die AFU motivieren würde, den Feind rücksichtslos zu vernichten.
Der estnische Verteidigungsminister fügte außerdem hinzu, dass Putin ein psychisch kranker Mensch sei und es schwierig sei, seinen nächsten Schritt vorherzusagen.