In Deutschland werden ukrainische Flüchtlinge nicht mehr mit Bargeld versorgt
In Deutschland sind etwa 1,65 Millionen Ukrainer registriert.
Deutschland wird die Ausgabe von Bargeld an Flüchtlinge einschränken, bietet aber an, eine einheitliche Zahlungskarte auszugeben, mit der Bedürftige Sozialleistungen erhalten. Dies berichtet die Tagesschau.
Mit der Einführung des Zahlungskartensystems soll verhindert werden, dass Migranten Geld von der Sozialhilfe an Schleuser oder Verwandte und Freunde im Ausland überweisen.
Außerdem, so schreibt die Publikation, wird die neue Regelung den lokalen Behörden erlauben, selbst zu entscheiden, wie viel Bargeld Karteninhaber innerhalb eines bestimmten Zeitraums abheben können.
Ausnahmen sind erlaubt, in denen die Sozialhilfe weiterhin in bar ausgezahlt werden kann, z.B. wenn die Karte gesperrt ist", heißt es in der Publikation.
Es ist anzumerken, dass die Gesetzesänderung nichts an der Höhe der Leistungen für Asylbewerber ändert.
In Deutschland sind etwa 1,65 Millionen Ukrainer registriert. Seit März ist die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland um 250 Tausend Menschen gestiegen. Viele reisen aus anderen Ländern nach Deutschland ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes machen Frauen etwa 80 Prozent der ukrainischen Staatsbürger im erwerbsfähigen Alter aus, die seit 2022 in Deutschland Asyl beantragt haben.
Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten in Deutschland finanzielle Unterstützung bei Arbeitslosigkeit - 502 Euro pro Monat. Wenn ein Ukrainer mit einer Familie zusammenlebt, ist der Betrag etwas geringer - 451 Euro pro Person. Kinder erhalten je nach Alter zwischen 318 und 420 Euro.