Reuters: Russland forderte am Morgen, das Format des Treffens in Istanbul zu ändern

Bei einem Treffen zwischen den Delegationen der Ukraine und Russlands in Istanbul wurden erneut Hindernisse für den Dialog deutlich.

Während der Gespräche, die heute in Istanbul stattfinden, hat die russische Delegation Forderungen gestellt, das Format des Treffens mit Vertretern der Ukraine zu ändern, berichtet Reuters unter Berufung auf eine Quelle in der ukrainischen Delegation, die das Vorgehen Moskaus als einen Versuch bezeichnete, den Friedensprozess zu sabotieren. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf eine Quelle in der ukrainischen Delegation, die das Vorgehen Moskaus als Versuch bezeichnete, den Friedensprozess zu sabotieren.

Der Agentur zufolge bestand die russische Seite darauf, dass weder Vertreter der USA an den Gesprächen teilnehmen sollten, obwohl ihre Teilnahme nicht geplant war, noch Vertreter der Türkei, dem Gastgeberland und Vermittler, bei dem Treffen anwesend sein sollten.

Einige russische Medien behaupteten, der türkische Vertreter werde sich auf eine Eröffnungsrede beschränken, und die weiteren Verhandlungen würden ausschließlich zwischen der russischen und der ukrainischen Delegation stattfinden. Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen aus Ankara oder Kiew liegt jedoch nicht vor.

Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass Moskau nicht an einem Fortschritt interessiert ist. Wir sind zu dem Treffen mit konkreten Vorschlägen und der Absicht gekommen, einen konstruktiven Dialog zu führen, und die Russen stellen neue Bedingungen. Das wirft die Frage auf, ob Putin ihnen wirklich ein Mandat erteilt hat, Lösungen zu finden, oder ob er den Prozess nur verzögern will", sagte die Quelle der Agentur unter der Bedingung der Anonymität.

Ihm zufolge deutet das Verhalten der russischen Seite auf den Versuch hin, den Verhandlungsprozess zu verlangsamen, indem man sich hinter formalen Forderungen versteckt.