Russland wird der AFU keinen "Aufschub" gewähren, bis Putins Bedingungen erfüllt sind - Russisches Außenministerium

Global Look Presse

Sergej Rjabkow sagte, Moskau werde nicht zulassen, dass sich die ukrainischen Truppen neu formieren.

Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow sagte in einem Interview mit der russischen Propagandaagentur TASS, Moskau werde nicht zulassen, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte die Atempause und die Gelegenheit zur Umgruppierung nutzen, solange die "grundlegenden Ursachen des Konflikts" nicht beseitigt seien.

Rjabkow sagte, die Rückkehr von Donald Trump in die US-Regierung wecke im Kreml vorsichtige Hoffnungen auf eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen. Kremlchef Wladimir Putin soll in einem Telefongespräch mit Trump bekräftigt haben, "wie wichtig es ist, die Grundursachen des Konflikts durch politische und diplomatische Mechanismen zu beseitigen."

Der Diplomat betonte, dass Russland, sollten die Bedingungen Moskaus nicht erfüllt werden, alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die ukrainische Armee daran zu hindern, auch nur eine minimale Pause zur Erholung und Reorganisation zu nutzen.

Rjabkow wies auch darauf hin, dass die Position des Kremls Washington bekannt ist und keine Sanktionsmaßnahmen sie ändern können.

Es ist erstaunlich, dass es im US-Senat Leute gibt, die den letzten Rest von gesundem Menschenverstand verloren haben und diese Realität nicht in Betracht ziehen. Russland wird seine Bemühungen fortsetzen, die Ziele der "besonderen Militäroperation" zu erfüllen. Letztendlich liegt die Entscheidung und Verantwortung bei Washington und Trump", fasste er zusammen.

Zur Erinnerung: Am Montag, dem 2. Juni, fand in Istanbul die zweite Runde der Friedensgespräche zwischen den Delegationen der Ukraine und Russlands statt. Das Treffen fand im Çiragan-Palast statt, die ukrainische Seite leitete Rustem Umerow. Gleichzeitig übergab die russische Seite der ukrainischen Delegation den Text eines „Memorandums“ über einen Waffenstillstand und die Beendigung des Krieges. Das Projekt enthielt die bereits traditionellen Forderungen Moskaus an Kiew, vier Regionen und die Krim unter russische Kontrolle zu stellen. Das Dokument besagte außerdem, dass die ukrainischen Streitkräfte während der Waffenruhe ihre Mobilisierung und Umgruppierung aussetzen und westliche Länder keine eigenen Waffen an die Ukraine liefern sollten.

Nach den Gesprächen zeigte sich die ukrainische Delegation zuversichtlich, dass die wichtigsten Fragen ausschließlich auf der Ebene der Staatschefs gelöst werden können. Gleichzeitig sagte Dmitrij Peskow, dass ein Treffen zwischen Putin und Zelenski in naher Zukunft unwahrscheinlich sei.