SBU nimmt FSS-Agent in Charkiw fest, der Terroranschläge plante

Im Rahmen einer groß angelegten Sonderaktion in Charkiw hat die Spionageabwehr des Sicherheitsdienstes einen weiteren russischen Agenten enttarnt.

Dies teilte der Pressedienst des ukrainischen Sicherheitsdienstes mit.

Es wird berichtet, dass der Täter an der Vorbereitung von Terroranschlägen gegen das Militärpersonal der Verteidigungskräfte, die auf dem Gebiet des regionalen Zentrums stationiert sind, beteiligt war.

Zu diesem Zweck spionierte er ukrainische Verteidiger (Piloten und Spezialeinheiten) aus - er versuchte, ihre vorübergehenden Einsatzorte und Wohnorte sowie ihre Fahrtrouten in ihren eigenen Fahrzeugen zu ermitteln.

Der Täter wurde bei dem Versuch ertappt, nachrichtendienstliche Informationen an den Aggressor weiterzugeben.

Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei der Person um einen Anwohner, der im November letzten Jahres von einem Kader der operativen FSB-Gruppe in der Region Belgorod, A.P. Salitsev, rekrutiert wurde.

Es wurde festgestellt, dass ein in Russland lebender Verwandter dem Einwohner von Charkiw bei seinen Kontakten zu den russischen Sonderdiensten geholfen hat", heißt es in dem Bericht.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen fanden die Gesetzeshüter

  • ein Mobiltelefon mit Beweisen für die Korrespondenz mit dem FSS-Offizier;
  • einen russischen Reisepass;
  • eine Bescheinigung über die Registrierung beim ehemaligen russischen Generalkonsulat in Charkiw.

Der Verdächtige befindet sich derzeit in Gewahrsam. Die Ermittlungen nach Artikel 111 Teil 2 des ukrainischen Strafgesetzbuches (Hochverrat unter Kriegsrecht) dauern an.