US-Satelliten erkennen Explosion im Wasserkraftwerk Kakhovka, bevor es zusammenbricht - NYT

Maxar Technologies/Reuters

RosSMI versuchte, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass der Damm aufgrund des "Drucks der Natur" von selbst gefallen sein könnte und nicht, weil er von russischen Truppen unterminiert wurde.

US-Satelliten haben mit Hilfe von Infrarotsensoren ein Wärmesignal entdeckt, das für eine massive Explosion im Wasserkraftwerk Kakhovka charakteristisch ist, bevor es zerstört wurde. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten aus der Regierung von US-Präsident Joe Biden.

Er betonte, dass Geheimdienstanalysten davon überzeugt seien, dass Russland hinter der Explosion stecke. Ihnen zufolge war der Grund für die Zerstörung des von der Russischen Föderation kontrollierten Kraftwerks eine absichtliche Explosion auf dem Gelände des Kraftwerks selbst. Die Quelle betonte jedoch, dass, bevor man dies mit Sicherheit sagen könne, eine gründliche Untersuchung durchgeführt und schlüssige Beweise erbracht werden müssten.

Die USA haben nicht ausgeschlossen, dass frühere Schäden am Damm und steigende Wasserstände zum schnellen Zusammenbruch des Damms beigetragen haben könnten, aber die endgültige Ursache der Katastrophe war eine Explosion.

Die internationale Geheimdienstgemeinschaft InformNapalm betonte, dass die Russische Föderation falsche Informationen verbreite, dass der Damm selbst zusammengebrochen sei. Sie wiesen auch darauf hin, dass die Folgen des Geschehens katastrophal sind.

Die Zerstörung des Wasserkraftwerks Kakhovka ist für die Ukraine hinsichtlich der ökologischen und wirtschaftlichen Folgen mit den Folgen eines Einsatzes einer taktischen Atomwaffe von 5-10 Kilotonnen gleichzusetzen", so die Aufklärer.

Wir möchten darauf hinweisen, dass aufgrund der Explosion des Wasserkraftwerks Kakhovka durch die Russen am 6. Juni die Überflutung von Siedlungen in der Region Kherson begann. Derzeit sind 35 Siedlungen oder über 3.000 Häuser in der Oblast überflutet. Am schlimmsten ist die Situation auf dem besetzten linken Ufer des Dnjepr.