stadtkiller": Müssen wir uns vor einem Asteroiden fürchten, der im Jahr 2032 eintreffen könnte?
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Wissenschaftler haben vor kurzem die Entdeckung eines neuen Asteroiden, 2024 YR4, bekannt gegeben, der mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas mehr als einem Prozent im Dezember 2032 mit der Erde kollidieren könnte.
Die Chancen sind wirklich gering, aber Astronomen beobachten das Objekt genau - denn mit einem Durchmesser von etwa 40-90 Metern könnte es in der Stadt schwere Schäden anrichten, ähnlich wie bei der Katastrophe in der Region Tunguska im Jahr 1908, so Phys.org.
Parameter und mögliche Folgen
- Größe: 130 bis 300 Fuß (etwa 40-90 Meter).
- Datum der Annäherung: 22. Dezember 2032, nach den neuesten Schätzungen der NASA.
- Mögliche Einschlagsregionen: über dem östlichen Pazifik, in der Nähe von Südamerika, über dem Atlantischen Ozean, Afrika, dem Arabischen Meer und Südasien.
- Zerstörungsmechanismus: Wahrscheinlich ein Airburst ohne Kraterbildung. Wissenschaftler schätzen, dass die Kraft einer solchen Detonation 8 Megatonnen erreichen könnte - mehr als 500 Mal so stark wie die Bombe, die auf Hiroshima abgeworfen wurde.
Kollisionswahrscheinlichkeit und bekannte Analoga
Bisherige Berechnungen deuten auf eine Wahrscheinlichkeit von etwa 1,6 Prozent hin. Laut Bruce Betts, Chefwissenschaftler bei The Planetary Society, ist zu erwarten, dass diese Zahl durch zusätzliche Beobachtungen angepasst wird. Eine ähnliche Situation gab es bereits 2004 mit dem Asteroiden Apophis: Ursprünglich wurde ihm eine Kollisionswahrscheinlichkeit von 2,7 Prozent zugeschrieben, doch als die Bahn verfeinert wurde, reduzierte sich das Risiko auf Null.
Inzwischen wird der Asteroid 2024 YR4 wegen seiner potenziellen Zerstörungskraft als "Stadtkiller" eingestuft. Sie erinnern an das berühmte Tunguska-Phänomen von 1908, als ein 30-50 Meter großer Weltraumkörper über Sibirien explodierte und auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratkilometern Bäume fällte.
Verteidigungsmaßnahmen und Astroplanung
Wenn die Bedrohung anhält, hat die Menschheit mehrere Jahre Zeit zu reagieren. Im Jahr 2022 testete die NASA im Rahmen der DART-Mission erfolgreich eine "kinetische Schlag"-Strategie, als eine Raumsonde in der Lage war, die Umlaufbahn eines harmlosen Asteroiden zu verändern. Auch andere Ansätze sind denkbar: vom Einsatz leistungsstarker Laser, die einen Teil der Oberfläche verdampfen, bis hin zu einem "Schwerkrafttraktor" - einer massiven Raumsonde, die das gefährliche Objekt "anzieht".
Doch allein die Tatsache, dass der Asteroid 2024 YR4 aufgetaucht ist, zeigt, wie wichtig eine frühzeitige Erkennung und Planung ist. Astronomen auf der ganzen Welt arbeiten bereits mit den Koordinatoren der NASA und des Internationalen Asteroidenwarnnetzes (IAWN) zusammen, um Daten zu sammeln und zu analysieren, um das Risiko so genau wie möglich einzuschätzen.
Wie sehr sollten wir besorgt sein?
Laut Kelly Fast (Kelly Fast), dem Verantwortlichen für die planetare Verteidigung bei der NASA, sehen die Experten noch keinen Grund zur Panik. Vielmehr stehen sie vor der beruflichen Herausforderung, die Umlaufbahn zu klären und gegebenenfalls ein Szenario für ein Eingreifen zu entwickeln. Im schlimmsten Fall, wenn der Einschlag nicht vermieden werden kann, haben die Behörden Zeit für eine mögliche Evakuierung oder eine Minimierung der Schäden in der Risikozone.
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Mykola Potyka verfügt über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Mykola schreibt auf interessante Weise über Dinge, die ihn interessieren.












