The Telegraph erklärt die Gründe, warum die Ukraine noch nicht der NATO beigetreten ist

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Die Ukraine hat ein Rekordniveau bei der Zusammenarbeit mit der NATO erreicht, aber die Frage der Mitgliedschaft wurde bisher durch politische Faktoren, vor allem den Einfluss Russlands, gebremst. Experten betonen, dass die Aggression des Kremls lange vor der Aussicht auf eine Mitgliedschaft begann, während Kiew weiterhin die Verteidigung und Sicherheit Europas stärkt.

Die Ukraine und das Nordatlantische Bündnis haben eine rekordverdächtig enge Interaktion erreicht: Der politische Dialog und die praktische militärische Zusammenarbeit haben einen historischen Höhepunkt erreicht. Die Kontakte zwischen Kiew und dem NATO-Hauptquartier haben sich intensiviert. Sie beruhen auf Vertrauen und regelmäßiger Abstimmung, und einige Länder ziehen die Ukraine bereits als künftiges Mitglied der Allianz in Betracht, schreibt The Telegraph.

Die Frage der Vollmitgliedschaft in der NATO wird jedoch immer noch durch politische Faktoren behindert, vor allem durch den Einfluss Russlands. Der Telegraph stellt fest, dass die Unmöglichkeit einer Mitgliedschaft nur ein politisches Konstrukt ist, das ebenso schnell zerstört wie gestärkt werden kann.

Die Publikation widerlegt auch drei zentrale Mythen, die eine Mitgliedschaft verhindern: das Versprechen, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnt, das Risiko eines direkten Konflikts mit Russland und die Behauptung, dass die Bestrebungen der Ukraine, dem Bündnis beizutreten, den Krieg verursacht haben.

In Wirklichkeit begann Russlands Aggression lange vor der Aussicht auf eine Mitgliedschaft, und das Ziel des Kremls bleibt die Zerstörung der ukrainischen Staatlichkeit und die Beseitigung der ukrainischen Identität", so die Zeitung.

Experten betonen, dass die Ukraine eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit Europas spielt und die enge Zusammenarbeit mit der NATO die Verteidigungskapazitäten des gesamten Kontinents trotz politischer Hindernisse und Druck von außen stärkt.

Kiew sucht weiterhin nach neuen Formaten der Interaktion mit der Allianz, um seine nationalen Interessen zu schützen und die strategische Integration so effektiv wie möglich zu fördern", so die Zeitung.