Fotos, die das Leben von Ukrainern im Untergrund zu Beginn des Krieges zeigen, sind in Berlin ausgestellt
Viele Ukrainer haben den Untergrund seit Tagen nicht mehr verlassen, um nicht unter russischen Raketenbeschuss zu geraten.
Berlin hat Fotos aufgehängt, die Ukrainer zeigen, die zu Beginn des Krieges im Untergrund lebten und sich vor russischen Raketen versteckten. Wie Meduza angibt, sind die von den Fotojournalisten Emil Dyuk, Serhiy Korovayniy und Maxim Dondyuk aufgenommenen Fotos auf drei Berliner U-Bahnhöfen zu sehen.
An der ersten Station, dem Rosenthaler Platz, erschienen die Fotos am 11. November, während die Fotos an den beiden anderen Stationen, Gesundbrunnen und Möckernbrücke, am 15. November veröffentlicht werden.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Ukrainer viele Monate lang gezwungen waren, in der Metro zu leben, sowohl in Kiew als auch in Charkiw. Sie waren dort zusammen mit ihren Kindern und ihren Haustieren. Gleichzeitig gingen viele unserer Bürger auf der Flucht vor dem Krieg ins Ausland, unter anderem nach Deutschland
Nach Angaben der UNO leben die meisten Flüchtlinge aus der Ukraine mit temporärem Schutzstatus in Polen - 1,409 Mio. An zweiter Stelle steht Deutschland, wo 709.15.000 Flüchtlinge aus der Ukraine für temporären Schutz registriert sind