In einem ukrainischen Flüchtlingslager in Deutschland gab es einen Skandal um ein Verlängerungskabel

Nach internen Vorschriften dürfen in den Containern, in denen die Flüchtlinge leben, aus Gründen des Brandschutzes keine elektrischen Kabel verlegt werden

In der Flüchtlingsunterkunft Neue Bergstraße in Deutschland, in der etwa 250 Menschen untergebracht sind, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Ukrainerin und dem Wachpersonal der Stadt, berichtet Bild.

Das Mädchen Polina, das an einer Universität in der Ukraine Jura studiert und ein Fernstudium absolviert, zog ein Verlängerungskabel in ihren Container, weil in dem speziellen Raum, der zum Studieren gedacht ist, kein WiFi funktionierte

Nachdem sie das getan hatte, betraten ein Mann und eine Frau, die Sicherheitsbeamten des Campus, ihre Unterkunft. Sie versuchten, das Kabel und das Ladekabel vom Computer zu nehmen. Das Mädchen wollte sie nicht zurückgeben:

Ich steckte sie unter die Decke, legte mich darauf und sagte, sie seien persönliche Gegenstände

Nach Angaben des ukrainischen Flüchtlings packte das Personal des Unterbringungszentrums sie am Arm und zog an ihrer Kleidung. Die Ukrainerin sagt, sie habe eine Verletzung an der Schulter erlitten und außerdem Angst bekommen

Seitdem habe ich Angst, an diesem Ort zu leben

Nach den internen Vorschriften dürfen aus Gründen des Brandschutzes keine elektrischen Kabel in die Container gezogen werden, in denen die Flüchtlinge leben

Der Migrationsbeirat betont, dass dies nicht die erste Beschwerde vom Standort Neue Bergstraße ist. Viele Flüchtlinge fühlen sich dort diskriminiert, so die Organisation.

Das Aufnahmezentrum sagte, es täte ihnen "sehr leid", was passiert war, aber Pauline erhielt bald einen Brief von der Verwaltung, der keine Entschuldigung enthielt, sondern eine Warnung vor solchem Verhalten