Russland hat einen Angriff auf ein Terminal von „Nova Pochta“ in der Nähe von Charkiw verübt: Dabei kamen Mitarbeiter ums Leben, mehr als 20 Menschen wurden verletzt
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Russische Truppen haben das hochmoderne Sortierzentrum von „Nova Pochta“ in einem Vorort von Charkiw dreimal angegriffen. Bei dem Angriff kamen Mitarbeiter des Unternehmens sowie ein Fahrer des Transportunternehmens ums Leben; weitere 20 Personen wurden verletzt, drei von ihnen schweben in Lebensgefahr.
Russische Truppen haben am Nachmittag des 19. Juli einen Raketenangriff auf ein ziviles Postterminal in einem Vorort von Charkiw verübt. Bei dem Angriff kamen drei Männer im Alter von 24, 45 und 62 Jahren ums Leben; weitere 20 Personen wurden verletzt. Unter den Getöteten befanden sich Mitarbeiter von „Nova Poshta“ sowie ein Fahrer eines Partnerunternehmens. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region Charkiw, Oleg Sinegubow, mit.
Seinen Angaben zufolge traf der Angriff eine zivile Logistikinfrastruktur im Bezirk Korotych. Nach vorläufigen Angaben setzten russische Truppen Drohnenraketen vom Typ „Banderole“ ein.
Nach Angaben der regionalen Behörden befinden sich drei Verletzte in kritischem Zustand. Die Ärzte kämpfen weiterhin um ihr Leben. Vor Ort sind Rettungskräfte, Sicherheitskräfte und Notfallteams im Einsatz. Fachkräfte untersuchen das Gelände auf mögliche Verschüttete und setzen die Beseitigung der Folgen des Beschusses fort. Die Arbeiten werden durch die anhaltende Gefahr weiterer russischer Angriffe erschwert.
Das Unternehmen „Nova Pochta“ teilte mit, dass russische Truppen das Gelände des innovativen Sortierzentrums dreimal angegriffen hätten. Bei dem Angriff kamen zwei Mitarbeiter des Unternehmens sowie der Fahrer eines Partner-Spediteurs ums Leben.
„Der zynische Angriff des Feindes auf die zivile Logistikinfrastruktur hat zwei unserer Kollegen und den Fahrer eines Partner-Spediteurs das Leben gekostet. Wir sprechen den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen unser aufrichtiges Beileid aus“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens.
Bei „Nova Poshta“ betonte man, dass man in ständigem Kontakt mit den Familien der Verstorbenen stehe und ihnen jede erforderliche Unterstützung zukommen lasse.
Auch Mitarbeiter des Unternehmens wurden bei dem Angriff verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert und erhalten medizinische Versorgung.
Das Unternehmen teilte mit, dass es weiterhin das Ausmaß der Schäden ermittelt. Informationen zu beschädigten und zerstörten Sendungen werden derzeit präzisiert.



„Nova Posta“ hat seinen Kunden versichert, dass der gesamte angegebene Wert aller Sendungen, die infolge des Angriffs zerstört wurden, erstattet wird.
Um gravierende Betriebsstörungen zu vermeiden, hat der Betreiber bereits Ausweichrouten und alternative Sortierzentren in Betrieb genommen. Dadurch lassen sich Verzögerungen bei der Zustellung der Sendungen minimieren. Aktuelle Informationen zum Status ihrer Sendungen können Kunden über die mobile App und die offizielle Website des Unternehmens abrufen.
Zur Erinnerung: Am 19. Juli gegen Mittag führten russische Truppen einen Angriff auf einen Vorort von Charkiw durch. Später präzisierten die Behörden, dass ein Postterminal das Ziel des Angriffs war. Nach neuesten Angaben kamen bei dem Angriff drei Männer im Alter von 24, 45 und 62 Jahren ums Leben; weitere 20 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Drei der Verletzten befinden sich in kritischem Zustand.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.










