Der 3. Juli wurde in Kiew zum Trauertag erklärt. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt

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Rettungskräfte suchen unter den Trümmern eines Hauses nach Menschen. Kiew nach dem Angriff der Russischen Föderation, 2. Juli 2026
Staatlicher Katastrophenschutzdienst
13:15, 02.07.2026

In Kiew wurde der Freitag, der 3. Juli, zum Tag der Trauer für die Opfer des bislang massivsten Angriffs russischer Truppen auf die Hauptstadt erklärt. In der Stadt werden die Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt und alle Unterhaltungsveranstaltungen abgesagt.



Dies teilte der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, mit.

Nach Angaben des Bürgermeisters werden an diesem Tag an allen kommunalen Gebäuden in Kiew die Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt. Zudem empfahlen die Stadtbehörden, die Flaggen an staatlichen und privaten Gebäuden auf Halbmast zu setzen.

Darüber hinaus ist es in der Hauptstadt untersagt, jegliche Unterhaltungsveranstaltungen durchzuführen.

Vitali Klitschko teilte zudem mit, dass die Such- und Rettungsarbeiten in dem beschädigten Wohnhaus im Bezirk Darnytskyi weitergehen. Unter den Trümmern suchen die Rettungskräfte weiterhin nach Menschen.

Nach neuesten Angaben kamen bei einem der massivsten Angriffe der Russischen Föderation auf Kiew 13 Menschen ums Leben, etwa 90 wurden verletzt.

Wie Socportal berichtete, führten russische Truppen in der Nacht zum 2. Juli einen der massivsten kombinierten Angriffe auf Kiew seit Beginn des umfassenden Krieges durch. Der Feind setzte gleichzeitig ballistische Raketen und Marschflugkörper sowie Angriffsdrohnen ein.

In der Hauptstadt wurden Zerstörungen und Schäden an mehr als 30 Orten in allen Stadtbezirken festgestellt. Am stärksten betroffen war der Bezirk Darnytskyi: Durch einen Treffer wurde ein Teil eines neunstöckigen Wohnhauses zerstört. Ebenfalls beschädigt wurden Wohnhäuser, eine medizinische Einrichtung, eine Rettungswache, ein Hotel sowie eine Reihe weiterer Objekte.

Albina Trubenkova
Journalistin und Kolumnistin bei SOCPORTAL.INFO

Journalistin, Publizistin und Expertin für europäische Integration und den ukrainisch-polnischen Dialog. Autorin mehrerer polnischer Medien, darunter das Wochenmagazin Polityka, das Online-Portal Oko.press und weitere.

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