Deutschland hat seine Bürger dazu aufgerufen, vor dem Unabhängigkeitstag auf Reisen in die Ukraine zu verzichten
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Das deutsche Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise aktualisiert und dazu aufgerufen, die erhöhten Risiken bei Reisen in die Ukraine zu berücksichtigen. Deutschen wird empfohlen, auf Reisen nach Möglichkeit zu verzichten und im Falle einer notwendigen Reise im Voraus einen Sicherheitsplan zu erstellen.
Deutschland hat seine Reisehinweise für Bürger, die eine Reise in die Ukraine planen, aktualisiert. Das Auswärtige Amt warnte, dass am Vorabend sowie am Unabhängigkeitstag der Ukraine am 24. August 2026 eine Verschärfung der russischen Angriffe auf die Infrastruktur und zivile Einrichtungen nicht ausgeschlossen werden könne. Dies geht aus den offiziellen Empfehlungen des Auswärtigen Amts hervor.
Das deutsche Ministerium betonte, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine andauern und russische Truppen fast täglich Raketen und Drohnen einsetzen, um Angriffe auf das Land zu verüben. Dabei besteht in allen Regionen der Ukraine weiterhin Gefahr.
Besondere Aufmerksamkeit widmete das deutsche Auswärtige Amt dem bevorstehenden Unabhängigkeitstag. Nach Einschätzung deutscher Diplomaten ist in diesem Zeitraum mit einer Zunahme russischer Angriffe zu rechnen. Von dieser Gefahr könnten die Energieinfrastruktur, Verkehrsknotenpunkte und zivile Einrichtungen betroffen sein.
Vor diesem Hintergrund wird deutschen Staatsangehörigen empfohlen, von Reisen in die Ukraine abzusehen, sofern diese nicht unbedingt notwendig sind. Denjenigen, die aus dringenden beruflichen Gründen einreisen müssen, wird geraten, im Voraus einen detaillierten Sicherheitsplan zu erstellen und die erheblichen Risiken zu berücksichtigen.
Was wird deutschen Staatsangehörigen empfohlen?
Im Falle einer Reise empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt, im Voraus den nächstgelegenen Schutzraum zu ermitteln, eine ukrainische App zur Erfassung von Luftangriffswarnungen zu installieren und die Meldungen der lokalen Behörden sowie der Medien ständig zu verfolgen.
Zudem wird deutschen Staatsangehörigen geraten, die Ausgangssperre einzuhalten und sich im Krisenmeldesystem des Auswärtigen Amtes zu registrieren.
Darüber hinaus weisen die Diplomaten darauf hin, dass die Möglichkeiten Deutschlands, seinen Bürgern auf dem Gebiet der Ukraine Hilfe zu leisten, nach wie vor erheblich eingeschränkt sind. Die konsularischen Dienste der Botschaft werden ebenfalls nur in begrenztem Umfang angeboten, und das deutsche Generalkonsulat in Donezk bleibt geschlossen.
In Deutschland wurde vor Problemen mit der Infrastruktur gewarnt
Das Auswärtige Amt wies zudem darauf hin, dass russische Angriffe zu Störungen im Betrieb kritischer Infrastruktur führen können. Unterbrechungen der Strom-, Heizungs-, Gas- und Wasserversorgung können mitunter mehrere Tage oder sogar Wochen andauern.
Dort wurde darauf hingewiesen, dass auch im Verkehrsbereich weiterhin Schwierigkeiten bestehen. Russische Angriffe auf die Eisenbahninfrastruktur der Ukraine führen zu Verspätungen und Störungen im Zugverkehr. Obwohl die Schäden oft zügig behoben werden können, werden die Fahrgäste vor möglichen erheblichen Verspätungen gewarnt, insbesondere in der kalten Jahreszeit. Der ukrainische Luftraum bleibt dabei weiterhin gesperrt, sodass die Ein- und Ausreise nur auf dem Landweg möglich ist.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.












