Wie haben die Menschen der Antike riesige Bisonherden gejagt? Gruppe

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Menschen schon vor 400.000 Jahren Herden von riesigen Bisons nicht allein, sondern in Gruppen gejagt haben. Diese Tiere konnten mehrere hundert Kilogramm schwer werden und stellten eine ernsthafte Bedrohung dar. Archäologen haben Spuren einer Massenjagd gefunden, die auf eine komplexe Koordination und Planung schließen lassen.

Die Studie wurde auf dem Gran Dolina-Parkplatz in Spanien durchgeführt.

Sie fanden

  • die Überreste von mehr als 60 Bisons
  • und mehr als 10.000 Steinwerkzeuge

Die Wisente jener Zeit waren große und kräftige Tiere - das Gewicht eines erwachsenen Tieres konnte etwa 600-900 Kilogramm erreichen, manchmal sogar mehr.

Details

Um solche Tiere zu fangen, mussten die Menschen:

  • koordiniert vorgehen
  • eine Herde bilden
  • aus verschiedenen Richtungen angreifen

Ein Mann allein hätte das nicht geschafft.

Fast alle Werkzeuge - etwa 99 Prozent - wurden aus einer Art von Stein hergestellt.

Während andere Materialien in der Region verfügbar waren.

Warum das wichtig ist

Die Wissenschaftler glauben, dass die Menschen

  • das Material im Voraus auswählten
  • es zum Jagdgebiet transportierten
  • werkzeuge für bestimmte Aufgaben herstellten

Das deutet auf Planung hin.

Diese Art der Jagd erforderte

  • gruppenkoordination
  • rollenzuweisung
  • eine gut durchdachte Strategie

Dies bestätigt, dass die Menschen der Antike über fortschrittliches Denken und soziale Fähigkeiten verfügten.

Die Entdeckung zeigt, dass:

  • die Menschen schon sehr früh gelernt haben, in Gruppen zu arbeiten
  • komplexes Verhalten schon vor Hunderttausenden von Jahren auftrat
  • die gemeinsame Jagd der Schlüssel zum Überleben war

Quelle

Die Studie wurde von Wissenschaftlern des spanischen Nationalen Zentrums für das Studium der menschlichen Evolution (CENIEH) durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Quaternary International veröffentlicht.