Aufgrund des ständigen Beschusses und der Kämpfe ist das Land in der Region Kherson vergiftet
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In der Region Kherson wurde eine erhebliche Kontamination des Bodens mit Schwermetallen und Sprengstoffrückständen als Folge von Militäroperationen festgestellt.
Dies teilte die staatliche Umweltinspektion des südlichen Bezirks mit und veröffentlichte die entsprechenden Informationen auf ihrer Facebook-Seite, berichtet Most.
Nach den Ergebnissen der Laboruntersuchungen wurden in den Bodenproben aus den Gebieten der aktiven Schlachten Überschreitungen der zulässigen Normen von Blei, Cadmium, Zink und Quecksilber gefunden. Außerdem wurden an den Orten der Explosionen Spuren von Hexogen und TNT gefunden - Substanzen, die für die Umwelt und die menschliche Gesundheit gefährlich sind. Besonders besorgniserregend ist die Situation in den Gebieten, in denen Phosphormunition eingesetzt wurde: Dort wurden saure Rückstände entdeckt, die die chemische Zusammensetzung des Bodens verändern.
Umweltschützer warnen, dass Produkte, die auf solchen Böden angebaut werden, giftig sein könnten. Darüber hinaus kann die Kontamination in das Grundwasser eindringen und in Brunnen und Wasserfassungen gelangen, was eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt.
Dies ist nicht die erste Auswirkung der Kämpfe auf die Ökologie in der Region. Zuvor wurde bereits über die kritische Luftverschmutzung berichtet: Seit Anfang des Jahres wurden 357 Fälle von Überschreitungen der maximal zulässigen Schadstoffkonzentrationen registriert.
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