EU ändert Grenzübertrittsregeln ab Oktober: Was erwartet die Touristen?
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Ab Oktober stellt die Europäische Union auf biometrische Einreisekontrollen um.
Ab dem 12. Oktober wird die Europäische Union ein neues Einreise- und Ausreiseregistrierungssystem (EES) einführen, das den traditionellen Passstempel durch eine biometrische Kontrolle ersetzen wird. Dies wurde von der Europäischen Kommission angekündigt.
Bürger aus Nicht-EU-Ländern, die zu einem kurzfristigen Besuch in die 29 EU- und Schengen-Staaten reisen, werden nun beim Grenzübertritt ihre Fingerabdrücke oder ihr Gesicht scannen lassen. Die biometrischen Daten werden bei der ersten Einreise erfasst und bei späteren Reisen wird das System den Grenzübertritt automatisch registrieren, ohne dass der Pass abgestempelt werden muss.
Das neue System wird es ermöglichen, die Dauer des Aufenthalts zu verfolgen und Verstöße sofort zu erkennen. Das EES wird alle Einreisepunkte abdecken - von Flughäfen bis zu Landgrenzen. Die Einführung der Technologie hat bereits begonnen: Am Eurostar-Terminal in London wurden Scanner installiert, und im Hafen von Dover werden spezielle biometrische Kioske für Passagiere im Landverkehr errichtet.
Die Einführung wird schrittweise über einen Zeitraum von sechs Monaten erfolgen. Es ist geplant, die Reisenden im Voraus durch Sensibilisierungskampagnen zu informieren.
Das EES ist Teil der "Smart Border"-Strategie, die darauf abzielt, die Kontrollen zu beschleunigen, die Verfahren für Vielreisende zu vereinfachen und die Wirksamkeit der Bekämpfung der illegalen Migration zu erhöhen.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.












