EU gibt Erklärung zur Tötung ukrainischer Kriegsgefangener ab
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Die Europäische Union hat die Tötung ukrainischer Kriegsgefangener durch russische Truppen scharf verurteilt. Sie nannte dies ein "abscheuliches Beispiel" für die brutale Behandlung des ukrainischen Volkes.
In der Erklärung des diplomatischen Dienstes der EU wird betont, dass die Fälle von ukrainischen Kriegsgefangenen, die vom russischen Militär erschossen wurden, weiter zunehmen.
Nach Angaben der EU sind seit Beginn des Krieges mindestens 177 ukrainische Kriegsgefangene in Gefangenschaft gestorben, darunter die jüngsten tragischen Ereignisse in den Regionen Kursk und Donezk, wo am 10. bzw. 1. Oktober neun und sechzehn Kriegsgefangene getötet wurden.
EU-Vertreter wiesen darauf hin, dass solche Aktionen gegen die Genfer Konventionen verstoßen und Russlands systematische Missachtung des humanitären Völkerrechts und seiner Verpflichtungen aus der UN-Charta zeigen. Auch das UN-Menschenrechtsbüro bestätigte Fälle von Folter, einschließlich sexueller Gewalt, gegen ukrainische Kriegsgefangene.
Die EU bekräftigte ihre Entschlossenheit, alle Täter und Komplizen von Kriegsverbrechen, die Russland gegen die Ukraine begangen hat, vor Gericht zu stellen, und verurteilte die Beschränkungen des humanitären Zugangs und die Verweigerung von Besuchen unabhängiger Beobachter bei Gefangenen.
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