Großangriff auf Kiew: Häuser angegriffen, Dutzende verletzt, Kind unter den Toten
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In der Nacht zum 31. Juli starteten die russischen Streitkräfte einen massiven kombinierten Angriff auf Kiew, bei dem sowohl Drohnen als auch Raketen eingesetzt wurden. Infolgedessen wurden vier Bezirke der Hauptstadt getroffen, Wohnhäuser zerstört, Bildungseinrichtungen, Autos und zivile Infrastruktur beschädigt. Es gibt Tote und Dutzende von Verletzten, darunter Kinder und Polizisten.
Drei Wellen von Alarmen und eine Reihe von Explosionen
Ein Luftalarm in Kiew wurde erstmals am Abend des 30. Juli ausgelöst und dauerte mehr als vier Stunden an. Er war eine Reaktion auf einen groß angelegten Kamikaze-Drohnenangriff, der hauptsächlich in Richtung des Solomenskyi-Viertels erfolgte. Am Morgen wurde der Alarm erneut ausgerufen - bereits wegen der Gefahr eines Raketenangriffs. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Stadt mit starken Schlägen getroffen.
Um etwa 04:29 Uhr waren die ersten Explosionen in Kiew zu hören. Am Himmel waren Blitze von funktionierenden Flugabwehrsystemen zu sehen. Dennoch erreichten einige der Ziele die Stadt und verursachten Zerstörung und Brände.
Zerstörung in den Stadtteilen der Hauptstadt
Am schwierigsten war die Situation im Bezirk Swjatoschinskij, wo ein Teil eines neunstöckigen Wohnblocks durch einen Volltreffer zerstört wurde. Es wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet - möglicherweise befinden sich noch Menschen unter den Trümmern. Der Bezirk Solomenskyi wurde ebenfalls schwer getroffen: Brände, Zerstörung von Wohngebäuden und ein Treffer an einer der Universitäten wurden verzeichnet.
Im Stadtteil Holosiivskyi wurden ein Wohnhaus und Autos getroffen - ein Feuer brach aus. Im Bezirk Shevchenkivskyi sprengte eine Druckwelle die Fenster in der Kinderstation eines medizinischen Zentrums.
Nach Angaben der Behörden der Hauptstadt wurden die Folgen des Angriffs an mindestens 27 Orten in der ganzen Stadt registriert. Wohnungen, Bildungseinrichtungen, Autos und Verwaltungsgebäude wurden beschädigt.
Opfer und Verletzte
Am Morgen des 31. Juli sind sechs Tote infolge des Anschlags bekannt - vier davon im Bezirk Svyatoshinsky, zwei weitere im Bezirk Solomensky. Unter den Toten ist auch ein sechsjähriger Junge. Die Zahl der Verletzten stieg auf 52 Personen, fast 30 wurden ins Krankenhaus eingeliefert, darunter neun Kinder. Drei Polizeibeamte, die zum Zeitpunkt des Anschlags auf dem Weg zu einem Einsatz waren, wurden ebenfalls verletzt. Zwei der Verletzten wurden von Rettungskräften aus den Trümmern gezogen.
Nach Angaben des Leiters der KGBA, Timur Tkachenko, könnte sich die Zahl der Verletzten noch erhöhen, da die Rettungsarbeiten an dem zerstörten Haus weitergehen. Mitarbeiter des Staatlichen Katastrophenschutzes sind dabei, die Trümmer zu beseitigen und nach Überlebenden zu suchen.
Reaktion der Behörden
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, bestätigte das Ausmaß der Zerstörung und die Zahl der Todesopfer. Ihm zufolge sind Rettungsdienste und medizinische Teams in den Bezirken Svyatoshinsky und Shevchenko im Einsatz. Die Behörden stellen fest, dass dies einer der verheerendsten Angriffe auf die Hauptstadt in den letzten Monaten ist.
Der Leiter des Innenministeriums, Ihor Klymenko, sagte, die Aktionen der Besetzer zielten darauf ab, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und die zivile Infrastruktur zu zerstören. Er bestätigte auch die Tatsache eines Volltreffers auf ein Wohngebäude im Bezirk Svyatoshynskyi und betonte, dass der Feind gezielt Wohnviertel angreift. Unter den Trümmern im Bezirk Svyatoshynskyi wird jetzt versucht, einen lebenden Mann zu bergen.
Journalistin und Volontärin mit viel Erfahrung.









