Merz forderte die EU auf, sich auf eine Krise wegen Trumps Politik vorzubereiten
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Ein Politiker schlägt vor, dass die USA ihre Teilnahme am Welthandel ganz einstellen könnten.
Friedrich Merz, der neue deutsche Bundeskanzler, hat die Ansicht geäußert, dass die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zu einer globalen Finanzkrise führen könnte. In einem Interview mit dem Handelsblatt skizzierte er außerdem wichtige Maßnahmen, die helfen könnten, solche Gefahren zu vermeiden.
Merz betonte, dass Trumps aggressive Zollpolitik die Risiken wirtschaftlicher Turbulenzen erhöht und sprach sich für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und den europäischen Ländern aus.
Ich hoffe auf ein neues Freihandelsabkommen über den Atlantik hinweg, mit Nullzöllen auf alle Waren. Davon würden beide Seiten profitieren", sagte der Politiker.
Merz wies auch darauf hin, dass Europa sich auf die Märkte von Drittländern konzentrieren muss, wenn die USA beschließen, sich vollständig aus dem Welthandel zurückzuziehen.
Die Politik von Präsident Trump macht es wahrscheinlicher, dass die nächste Finanzkrise früher kommt als vorhergesagt. Wir, die Europäer, müssen eine überzeugende Antwort geben, - betonte die künftige deutsche Bundeskanzlerin.
Erinnern Sie sich, am 2. April kündigte Trump die Einführung von Zöllen von bis zu 50% gegen 211 Länder und Territorien an und begründete dies mit der Notwendigkeit, die US-Wirtschaft zu sanieren. Seine Entscheidung und die Reaktion Chinas lösten einen Einbruch an den Weltmärkten aus. Der Dollar fiel auch gegenüber den Währungen der wichtigsten US-Partner, während die Rohölpreise der Sorte Brent auf ein Vierjahrestief fielen. Einige Analysten sprachen von einer hohen Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA und einem Rückgang des BIP.
Später sagte Trump, er habe die Einführung von Zöllen in großem Umfang um 90 Tage verschoben. Der Republikaner betonte, es handele sich um eine "Pause". Er begründete seine Entscheidung damit, dass die betroffenen Länder die USA aufgefordert hatten, eine Lösung für die Handelsschranken und Zölle zu diskutieren und dennoch "keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen" hätten. Für China blieben jedoch Zölle von bis zu 145 Prozent in Kraft.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.











