Russen zerstörten ein Denkmal für die Opfer des Holodomor im besetzten Luhansk

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In Luhansk demontierten die Besetzer Denkmäler für die Opfer des Holodomor und der stalinistischen Repressionen
17:49, 18.07.2024

Im vorübergehend besetzten Luhansk haben die Invasoren Denkmäler für die Opfer des Holodomor und die Opfer der stalinistischen Repressionen entfernt.



Dies teilte das Holodomor-Museum auf Facebook mit.

Gestern, am 17. Juli, haben die russischen Besatzer zwei Denkmäler abgerissen: für die Opfer des Holodomor und für die Opfer der stalinistischen Repressionen. Nach der Version lokaler "Medien" war der Grund für die Demontage, dass sie angeblich "die patriotischen Gefühle der Einwohner von Luhansk verletzen".

Die Besatzungsbehörden der Stadt erklärten auch, dass die Entscheidung zur Demontage "von Abgeordneten des Stadtrats nach Appellen von Veteranenorganisationen getroffen wurde" und dass "beide Denkmäler 'in der ukrainischen Periode' erschienen", d.h. in der Zeit der Unabhängigkeit der Ukraine, - im Museum erzählt.

Es wird darauf hingewiesen, dass in Lugansk das Denkmal für die Opfer des Holodomor von 1932-1933 im Jahr 2008 zum Gedenken an Tausende von Einwohnern der Region Lugansk, die während des Holodomor starben, errichtet wurde. Das Denkmal trägt die Namen vieler Einwohner der Region, obwohl viele Opfer namenlos bleiben.

Das Denkmal für die Opfer der stalinistischen Repressionen wurde bereits zu Zeiten der Ukrainischen SSR - im September 1990 - errichtet. Es war eine Initiative der örtlichen Gemeinde.

Zuvor hatten die Besatzer ähnliche Denkmäler vor allem in Donezk, Mariupol und der Region Cherson demontiert.

Das Museum stellte fest, dass die Leugnung des Holodomor Teil der Geschichtspolitik des modernen Russlands ist. Daher forderten die empörten Museumsmitarbeiter die Strafverfolgungsbehörden auf, eine Untersuchung durchzuführen und "auf die öffentliche Leugnung des Holodomor durch die sogenannten 'Beamten' der Besatzungs-'Behörden' zu reagieren".

Oleg Pavlos
Berichtet darüber, wie sich das Leben der Ukrainer seit Februar 2022 verändert hat bei SOCPORTAL.INFO

Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.

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