SBU meldet Verdacht gegen Russlands obersten Gefängniswärter
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Der russische Generaloberst Arkadi Gostew hat ein Netz von Konzentrationslagern in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine eingerichtet.
Dies teilte der Sicherheitsdienst der Ukraine mit.
Der SBU hat Beweise für Gostevs Beteiligung an der russischen Aggression gesammelt. Er wurde wegen des Verdachts auf Teil 1 von Artikel 109 des ukrainischen Strafgesetzbuches angezeigt - Handlungen, die auf eine gewaltsame Änderung oder einen Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung oder die Ergreifung der Staatsgewalt abzielen.
Auf Anweisung des Kremls schuf er im vorübergehend besetzten Teil unseres Staates ein Netzwerk russischer Gefängnisse unter dem Deckmantel von Justizvollzugsanstalten und medizinischen Einrichtungen. Die entsprechende Entscheidung Moskaus war in dem vom russischen Regierungschef Michail Mischustin unterzeichneten Befehl Nr. 97-r verankert", heißt es in dem Bericht.
Die Untersuchung ergab, dass die Besatzer die geschaffenen Gefängnisse als "Konzentrationslager" und Folterzentren nutzten, in denen die Bewohner der vorübergehend besetzten Regionen der Ukraine festgehalten wurden. In den Gefängnissen folterten die Angreifer insbesondere Menschen mit elektrischem Strom und inszenierten Schießereien.
Es sei darauf hingewiesen, dass es Gostev ist, der das "Regime" der Gefängnisse bestimmt und ihre Leiter ernennt.
So organisiert und kontrolliert er persönlich die Teilnahme seiner "Untergebenen" an Strafmaßnahmen gegen Mitglieder der Widerstandsbewegung in den vorübergehend besetzten Regionen der Ukraine", so der SBU weiter.
Zurzeit befindet sich der Verdächtige in Russland. Komplexe Maßnahmen, um Gostev vor Gericht zu bringen, sind im Gange.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.














