Ukraine und Polen entwickeln Maßnahmen zur Entschärfung der Grenze
- Startseite
- Im Ausland
- Ukraine und Polen entwickeln Maßnahmen zur Entschärfung der Grenze


Vertreter des ukrainischen Ministeriums für Wiederaufbau und des polnischen Infrastrukturministeriums haben sich in Warschau getroffen, um über die Blockade der ukrainischen Grenze durch polnische Transportunternehmen zu sprechen.
Die Parteien haben sich auf Lösungen zur Verbesserung der Situation an der Grenze geeinigt. Dies teilte das ukrainische Ministerium für kommunale Entwicklung, Territorien und Infrastruktur mit.
Insbesondere wurde vereinbart, den Kontrollpunkt Uhryniv-Dolhobychev für die Durchfahrt von leeren Lastwagen zu öffnen, was die Kapazität der Grenze erhöhen und die Belastung anderer Kontrollpunkte verringern wird.
Auch beim Cherga-System sind Neuerungen geplant:
- Erstellung von separaten Pässen für leere Fahrzeuge an den Kontrollpunkten Jagodin - Dorohusk und Krakovec Korcheva. Diese Kontrollpunkte wurden ausgewählt, weil es auf ukrainischer und polnischer Seite physische Fahrspuren für leere Fahrzeuge gibt.
- Der Start eines Pilotprojekts zur Registrierung vor dem Grenzübertritt am Kontrollpunkt "Nizhankovichi - Malhowice" für einen Zeitraum von einem Monat.
Das Ministerium stellte fest, dass bei dem Treffen eine der Hauptforderungen der polnischen Spediteure - die Aufhebung und Änderung der "visafreien Transportzone" - nicht diskutiert wurde.
Die polnischen Demonstranten bestehen darauf, dass die Strecken "Ugryniv - Dolgobychiv" und "Nizhankovichi - Malhowice" nur für EU-registrierte Transporte funktionieren. Diese Position ist für die Ukraine und die Europäische Union inakzeptabel, da sie eine diskriminierende Norm gegenüber anderen Ländern darstellt. Letzteres wurde während des Treffens der Koordinierungsplattform Ukraine-Polen-EU unter Beteiligung der Leitung der Direktion für Verkehr und Mobilität (DG MOVE) der Europäischen Kommission am 30. November bestätigt", heißt es in der Erklärung.
Die Arbeit an strategischen Lösungen zur Lösung der Situation an der ukrainischen Grenze wird fortgesetzt, was dazu beitragen wird, die Situation mit den Warteschlangen zu regeln und die Spannungen in der Frage des Straßenverkehrs zu verringern.
- Ein Streiktag der polnischen Spediteure kostet etwa 1 Million UAH
- Streik an der Grenze: Ukrainische Spediteure hielten eine Kundgebung an der polnischen Grenze ab
- "Und in der Zwischenzeit im Schloss des Chefs": Wer steckt hinter der Blockade der Grenze durch polnische Spediteure
- Streik der polnischen Spediteure: humanitäre Hilfe wird nicht durchgelassen

Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.













