Wie man Demenz bei Katzen erkennt: 8 Warnzeichen, die nicht ignoriert werden sollten
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Viele Besitzer sind sich nicht bewusst, dass Katzen, genau wie Menschen, Demenz entwickeln können.
Eine neue Studie, die von The Conversation beschrieben wird, zeigt, dass altersbedingte kognitive Beeinträchtigungen bei Katzen denen des Menschen sehr ähnlich sind und sich durch ähnliche Mechanismen entwickeln.
Das Felinale Kognitive Dysfunktionssyndrom, wie die Demenz bei Katzen genannt wird, äußert sich durch Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der Orientierung und des Verhaltens. Es tritt häufiger bei älteren Tieren auf, aber die Symptome können bereits im Alter von 7 Jahren auftreten. Einer Studie zufolge finden sich Anzeichen von Demenz bei mehr als der Hälfte der Katzen im Alter von über 15 Jahren. Und bei Tieren im Alter zwischen 11 und 14 Jahren wurden bei fast 30 % Verhaltensveränderungen festgestellt.
Acht Anzeichen von Demenz bei Katzen
Ungewöhnliche Lautäußerungen. Die Katze beginnt laut und oft zu miauen, besonders nachts oder in ungewöhnlichen Situationen.
Veränderungen in der Interaktion mit Menschen. Das Tier wird entweder übermäßig anhänglich und "anhänglich" oder umgekehrt reizbar und entfremdet.
Schlafstörungen. Die Katze ist möglicherweise nachts wach und schläft tagsüber mehr als sonst.
Probleme mit der Toilette. Urinieren und Stuhlgang außerhalb der Katzentoilette ist ein häufiges Symptom, obwohl dies auch durch andere Erkrankungen verursacht werden kann.
Desorientiertheit. Die Katze kann sich im Haus "verlaufen", vor einer Wand erstarren, den Weg aus dem Zimmer nicht finden oder auf der falschen Seite der Tür stehen.
Verminderte Aktivität. Verlust des Interesses am Spielen, Erkunden und sogar an der Selbstpflege - zum Beispiel wäscht sich die Katze weniger.
Ängstlichkeit. Das Tier hat möglicherweise Angst vor vertrauten Geräuschen, Menschen oder Orten und versteckt sich häufiger in abgelegenen Ecken.
Lernschwierigkeiten. Die Katze kann vergessen, wo sich ihr Napf oder ihr Katzenklo befindet, und kann früher erlernte Handlungen nicht mehr ausführen.
Wie pflegt man eine demente Katze?
Die Symptome von Demenz überschneiden sich oft mit Anzeichen anderer Erkrankungen - wie Arthritis oder Nierenerkrankungen. Es ist daher wichtig, dass Sie bei der ersten beunruhigenden Verhaltensänderung Ihren Tierarzt aufsuchen.
Die wissenschaftlichen Daten über Demenz bei Katzen sind noch begrenzt. Wie beim Menschen kann die Krankheit nicht vollständig geheilt werden, aber es gibt Möglichkeiten, ihr Fortschreiten zu verlangsamen.
Spiel und Stimulation. Moderate kognitive Übungen (z.B. Verstecken spielen, interaktives Spielzeug) können einer Katze helfen, geistig aktiv zu bleiben. In schweren Fällen können plötzliche Veränderungen in der Umgebung jedoch die Angst verstärken.
Ernährungsumstellung. Nahrungsergänzungsmittel mit den Vitaminen E und C und Omega-Fettsäuren können Entzündungen im Gehirn verringern. Sie wurden jedoch nur an Hunden getestet. Wenn Sie sich für Nahrungsergänzungsmittel für Katzen entscheiden, stellen Sie sicher, dass sie sicher und speziell für Katzen entwickelt sind. Nahrungsergänzungsmittel für Hunde (z.B. solche mit Alpha-Liponsäure) können giftig sein.
Demenz bei Katzen ist eine häufige und schwer zu diagnostizierende Erkrankung. Aber je früher der Besitzer die ersten Symptome bemerkt, desto besser sind die Chancen, die Lebensqualität und das geistige Wohlbefinden des Tieres zu erhalten.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













