Wissenschaftler haben herausgefunden, welche Praktiken die psychische Gesundheit am besten verbessern
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Wissenschaftler haben über 180 Methoden verglichen und die besten für Ihr Wohlbefinden gefunden
Körperliche Aktivität, psychologische Praktiken, Yoga und sogar Spaziergänge in der Natur können gleichermaßen wirksam sein, um das psychische Wohlbefinden von Erwachsenen zu verbessern.
Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Swansea in der bisher größten Analyse von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Nature Human Behaviour veröffentlicht.
Die Wissenschaftler analysierten Daten aus 183 randomisierten kontrollierten Studien, an denen fast 23.000 Menschen teilnahmen. Die Überprüfung umfasste 12 Kategorien von Ansätzen, die von psychologischen und physischen bis hin zu körperzentrierten und naturbasierten Ansätzen reichen. Dies ist der erste interdisziplinäre Vergleich dieses Ausmaßes.
Im Gegensatz zu vielen früheren Arbeiten konzentrierte sich die Studie auf die allgemeine erwachsene Bevölkerung und nicht auf klinische Gruppen. Das macht die Ergebnisse besonders nützlich für die Entwicklung von Programmen für die öffentliche Gesundheit, für Initiativen am Arbeitsplatz, für die Bildung und für gemeindebasierte Interventionen.
Die Analyse zeigte, dass die meisten Interventionen das subjektive Wohlbefinden im Vergleich zu keiner Intervention deutlich steigerten. Kombinierte Ansätze, wie körperliche Aktivität in Verbindung mit psychologischen Praktiken, zeigten die ausgeprägtesten Effekte. Dazu gehören Achtsamkeitsspaziergänge oder 'Ehrfurchtsspaziergänge', bei denen sich die Teilnehmer bewusst darauf konzentrieren, sich über ihre Umgebung zu freuen.
Körperorientierte Praktiken wie Yoga, Atemtechniken und Meditation haben konsistente und moderate positive Auswirkungen gezeigt. In der Zwischenzeit wurde festgestellt, dass herkömmliche körperliche Übungen in ihrer Wirksamkeit mit vielen psychologischen Methoden vergleichbar sind. Interventionen der positiven Psychologie - sowohl einzelne als auch ganzheitliche - zeigten ebenfalls zuverlässige Verbesserungen des Wohlbefindens.
Nach Ansicht der Autoren bestätigen die Ergebnisse, dass es kein universelles "Rezept für Glück" gibt. Menschen können je nach persönlichen Vorlieben, Lebensbedingungen und verfügbaren Ressourcen unterschiedliche Wege einschlagen. Die Kombination aus Bewegung und psychologischer Arbeit scheint am vielversprechendsten zu sein.
Die Forscher betonen, dass solche Daten besonders wichtig für die Prävention von psychischen Problemen sind. Die Vielfalt der effektiven Ansätze gibt politischen Entscheidungsträgern und Praktikern die Flexibilität, zugängliche und maßgeschneiderte Programme zur Unterstützung des Wohlbefindens für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu schaffen.
Die Arbeit ergänzt auch das in Swansea entwickelte GENIAL-Modell, das Wohlbefinden als das Ergebnis der Verbindung einer Person zu sich selbst, zu anderen und zur Natur sieht.
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Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













