Bei Donald Trump wurde eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert: wie gefährlich sie ist und wie sie behandelt wird
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Bei US-Präsident Donald Trump wurde eine chronisch venöse Insuffizienz diagnostiziert, eine Erkrankung, die mit einer gestörten Blutzirkulation in den Venen der unteren Gliedmaßen einhergeht.
Die Diagnose wurde vom behandelnden Arzt des Präsidenten in einem vom Weißen Haus veröffentlichten Brief bestätigt. Trotzdem befindet sich der 79-jährige Trump nach Angaben der Ärzte "bei ausgezeichneter Gesundheit".
Was ist diese Krankheit und warum tritt sie auf?
Chronische Veneninsuffizienz (CVI) tritt auf, wenn die Blutzirkulation in den Venen, meist in den unteren Extremitäten, beeinträchtigt ist.
"In diesem Fall hat das Blut Schwierigkeiten, von den Beinen zum Herzen zurückzukehren und stagniert in den Beinen, wodurch sich der Druck in den Blutgefäßen erhöht", erklärt Teresa Larkin, eine Expertin bei The Conversation.
Dies führt zu Schwellungen, Krampfadern und sogar zu Hautgeschwüren.
Eine der Hauptursachen für CVI ist die Beschädigung der Venenklappen, die dafür verantwortlich sind, dass das Blut entgegen der Schwerkraft nach oben fließt. Wenn die Klappen beschädigt sind, kann das Blut rückwärts fließen und sich in den Beinen stauen.
Ein weiterer Faktor ist nach Ansicht der Studienautoren eine Schädigung der inneren Auskleidung der Venen.
"Rauchen ist eine der Hauptursachen für solche Schäden, obwohl solche Veränderungen auch auf natürliche Weise mit dem Alter auftreten können", bemerkt Theresa Larkin.
Physischer Druck auf die Beckenvenen, wie z.B. bei Schwangerschaft, Fettleibigkeit oder Tumoren, kann den Abfluss des Blutes aus den unteren Gliedmaßen ebenfalls erschweren. Eine tiefe Venenthrombose (DVT) ist ein weiterer Risikofaktor, obwohl in Trumps Fall, so die Ärzte, keine Anzeichen einer Thrombose vorlagen.
Wie häufig und gefährlich ist die chronische Veneninsuffizienz?
In den Vereinigten Staaten tritt CVI bei 10-35% der Erwachsenen auf. Das Risiko, die Krankheit zu entwickeln, steigt mit dem Alter, Übergewicht, Schwangerschaft und langem Stehen. Nach Angaben der Studienautoren ist die Krankheit besonders häufig bei Rauchern und Menschen, die eine tiefe Venenthrombose erlitten haben.
"Die chronische Veneninsuffizienz selbst ist nicht tödlich, aber die Krankheit ist fortschreitend und kann andere ernsthafte Erkrankungen hervorrufen", stellen die Autoren der Studie fest.
Insbesondere erhöht die CVI das Risiko einer tiefen Venenthrombose, da stagnierendes Blut dazu neigt, Blutgerinnsel zu bilden. Eine tiefe Venenthrombose wiederum kann zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung namens Lungenembolie führen, bei der ein Blutgerinnsel die Blutgefäße in der Lunge blockiert.
"Eine der schwerwiegendsten Folgen der chronischen Veneninsuffizienz ist das Auftreten von venösen Geschwüren an den Beinen. Diese Geschwüre sind schmerzhaft, anfällig für Infektionen und treten häufig wieder auf", warnt Larkin.
Untersuchungen zufolge leiden etwa 4 Prozent der Amerikaner über 65 Jahren an venösen Geschwüren, die durch CVI verursacht werden.
Wie wird die chronische Veneninsuffizienz behandelt?
Die Behandlungsmöglichkeiten hängen vom Schweregrad der Erkrankung und den Ursachen ab. In der Anfangsphase wird den Patienten empfohlen, ihre Beine über die Höhe des Herzens zu heben und spezielle Kompressionsstrümpfe zu tragen, um den Rückfluss des Blutes zum Herzen zu erleichtern. Bewegung, z. B. Gehen, und Gewichtskontrolle sind ebenfalls wichtig.
"In schwereren Fällen kann ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein, um die normale Funktion der Venenklappen wiederherzustellen, Blutgerinnsel zu entfernen oder einen Stent einzusetzen, wenn eine Vene komprimiert ist", fügen die Autoren hinzu.
Schlussfolgerungen zu Trumps Gesundheit
Im Fall von Donald Trump haben die Ärzte noch keine schwerwiegenden Komplikationen wie eine tiefe Venenthrombose festgestellt, und der Zustand des Präsidenten wird positiv bewertet.
Nichtsdestotrotz ist Trumps Diagnose eine Erinnerung an die Notwendigkeit, dem Zustand der Venen und der Vorbeugung von Erkrankungen des Gefäßsystems, insbesondere im Alter, große Aufmerksamkeit zu schenken.
"Dies ist eine häufige Pathologie bei älteren Menschen, und der Fall des US-Präsidenten zeigt, wie wichtig eine rechtzeitige Diagnose und Prävention ist", betont Teresa Larkin.
Die bei Donald Trump festgestellte chronische Veneninsuffizienz stellt also noch keine ernsthafte Bedrohung für seine Gesundheit dar, erfordert aber eine regelmäßige Überwachung und vorbeugende Maßnahmen, um mögliche Komplikationen in der Zukunft zu verhindern.
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Mykola Potyka verfügt über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Mykola schreibt auf interessante Weise über Dinge, die ihn interessieren.













