Das James Webb Teleskop hat eine Galaxie entdeckt, in der Gas heller leuchtet als Sterne
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Mit Hilfe des James Webb Space Observatory haben Astronomen eine ungewöhnliche Galaxie namens GS-NDG-9422 entdeckt, deren Gas heller leuchtet als ihre eigenen Sterne.
Dieses einzigartige Phänomen stellt aktuelle Modelle der Sternentstehung in Frage und erweitert unser Verständnis des frühen Universums.
Die Galaxie GS-NDG-9422 ist so weit entfernt, dass wir sie in dem Zustand sehen, in dem sie vor 12,5 Milliarden Jahren war, als das Universum etwa eine Milliarde Jahre alt war. Sie fällt äußerlich nicht auf, aber ihre Spektralanalyse, die zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat überraschende Merkmale offenbart.
Die Studie, die in der Zeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht wurde, ergab, dass das Leuchten des Gases der Galaxie auf die Anwesenheit superheißer und massereicher Sterne zurückzuführen ist. Diese Sterne heizen die umgebenden Gaswolken auf Temperaturen von über 80.000 Grad Celsius auf, was doppelt so hoch ist wie bei typischen heißen Sternen. Infolgedessen strahlt das Gas heller als die Sterne selbst.
Die Entdeckung einer solchen Galaxie stellt die derzeitigen Modelle der Sternentstehung in Frage. GS-NDG-9422 könnte das "fehlende Bindeglied" zwischen den ersten Sternen des Universums und den früher entstandenen Galaxien sein. Das Vorherrschen superheißer Sterne deutet auf eine besondere anfängliche Sternzusammensetzung hin, bei der sich massereichere Sterne bildeten, als die Standardmodelle vorhersagen.
Wissenschaftler haben auch andere Hypothesen in Betracht gezogen. Eine davon ist die Absorption des Lichts durch eine massive Wolke aus neutralem Wasserstoff, die den Effekt eines starken Einbruchs im Spektrum erzeugt. Dies setzt jedoch eine Wolke mit einer unglaublich hohen Dichte voraus, was unwahrscheinlich ist.
Eine andere Hypothese besagt, dass wir nur das Glühen des Gases beobachten und die Sterne, die es ionisieren, entweder außer Sichtweite sind oder bereits erloschen sind. Aber angesichts der kurzen Lebensdauer solcher Sterne (Hunderte bis Tausende von Jahren) ist auch diese Option unwahrscheinlich.
Die überzeugendste Erklärung ist das Vorhandensein von superheißen und massereichen Sternen in der Galaxie, die das Gas auf eine außergewöhnliche Helligkeit aufheizen.
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Mykola Potyka verfügt über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Mykola schreibt auf interessante Weise über Dinge, die ihn interessieren.













