Deutschland will Informationen über Waffenlieferungen an die Ukraine klassifizieren
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Der Hauptzweck solcher Aktionen ist "strategische Unklarheit".
Die Regierung des neuen deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz wird Informationen über die Lieferung von Raketenwerfern, Panzern, Flugabwehrsystemen und anderen Waffen an die Ukraine nicht mehr öffentlich zugänglich machen, sondern geheim halten, berichtet die DPA unter Berufung auf Quellen in der deutschen Regierung.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Schritt darauf abzielt, Russland potenzielle militärische Vorteile auf Kosten der in offenen Quellen verfügbaren Informationen zu entziehen.
Der Gesprächspartner der Agentur betonte, dass es darum geht, eine "strategische Zweideutigkeit" zu schaffen, die es ermöglicht, die tatsächlichen Handlungen Berlins vor dem Feind zu verbergen.
Eine ähnliche Informationstaktik wurde in den ersten Monaten des groß angelegten Krieges angewandt: Laut DPA wurde die Entscheidung über die militärische Unterstützung der Ukraine von der Regierung Olaf Scholz bereits am 27. Februar 2022 getroffen, aber die Details wurden erst im Juni bekannt gegeben. Die Veröffentlichung der Waffenlisten auf der offiziellen Website begann erst auf öffentlichen Druck hin.
Das deutsche Parlament wird wahrscheinlich in geheimen Sitzungen des parlamentarischen Verteidigungsausschusses über Waffenlieferungen an die Ukraine informiert.
Zuvor war bekannt geworden, dass Deutschland ein neues Hilfspaket für die Ukraine angekündigt hat. Das neue Paket umfasst Gepard-Flugabwehrsysteme, Raketen für das Luftabwehrsystem IRIS-T, Munition verschiedener Kaliber, militärische Ausrüstung, Drohnen, Sturmgewehre, Erste-Hilfe-Kits und andere Ausrüstung. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der Regierung der Bundesrepublik Deutschland.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.











