Entwickler von Putins Hyperschallraketen in Russland festgenommen
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am 16. Mai veröffentlichten Mitarbeiter des Instituts für Theoretische und Angewandte Mechanik (ITPM), das an der Entwicklung von Hyperschallraketen für die russische Armee beteiligt war, einen offenen Brief.
Darin berichteten sie über die Verhaftung des wissenschaftlichen Leiters Valery Zvegintsev. Zuvor waren auch der IMPA-Direktor Aleksandr Shiplyuk und der wissenschaftliche Leiter Anatoly Maslova verhaftet worden. Alle drei sind des Staatsverrats angeklagt, wofür ihnen in der Russischen Föderation nun lebenslange Haft droht.
Dmitri Peskow, Putins Sprecher, kommentierte die Berufung der Wissenschaftler.
Ich glaube nicht, dass der Kreml irgendeine Reaktion geben kann. Wir haben diesen Appell gesehen, aber die russischen Sonderdienste arbeiten, sie erfüllen ihre Aufgaben. Dies ist eine sehr ernste Anschuldigung. Es ist klar, dass eine Person nur durch ein Gerichtsurteil für schuldig befunden werden kann. Und natürlich haben wir während der Ermittlungen kein Recht, über irgendwelche Positionen zu sprechen", sagte er.
Insgesamt sind 16 Personen in der sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS), die für ihr Potenzial im Bereich der Physik und Mathematik bekannt ist, Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen geworden. Einer der Wissenschaftler, der 54-jährige Dmitri Kolker, Leiter eines Labors für optische Quantentechnologien an der Staatlichen Universität Nowosibirsk, starb kurz nach seiner Verhaftung in einer Moskauer Haftanstalt.
Wladimir Putin hat bekanntlich die Entwicklung von Hyperschallwaffen für 2018 angekündigt. Er erklärte, das Hyperschall-Raketensystem KINJAL sei "garantiert in der Lage", sowohl bestehende als auch fortgeschrittene Luft- und Raketenabwehrsysteme zu überwinden.
am 4. Mai 2023 gab das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bekannt, dass es die Kynzhal-Rakete mit Hilfe von US-Patriot-Luftabwehrsystemen abgeschossen hat, die bereits in den 1970er Jahren entwickelt und von Deutschland und den Niederlanden an Kiew übergeben wurden. Die Informationen über das Abfangen der Rakete wurden auch vom Pentagon bestätigt.
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Artur Zayonts hat sich auf Nachrichten von der Frontlinie spezialisiert. Als studierter Historiker war er immer bestrebt, seiner journalistischen Arbeit Tiefe und Kontext zu verleihen. Der














