ISW: Russische Truppen rücken in der Region Donezk vor
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Die russischen Streitkräfte machen weiterhin taktische Vorstöße im Westen der Region Donezk und versuchen, Velyka Novoselka einzukesseln und die ukrainischen Nachschublinien in die Regionen Dnipropetrovsk und Zaporizhzhya zu bedrohen.
Analysten des Institute for the Study of War (ISW) zufolge sind russische Einheiten auf den östlichen Stadtrand von Velyka Novoselka vorgerückt, was durch am 24. November veröffentlichte Geolokalisierungsbilder bestätigt wird. Truppen der 5. Panzerbrigade des russischen Militärdistrikts Ost setzen ihre Offensive in andere Richtungen fort, auch nordöstlich und südöstlich der Siedlung, was den Druck auf ukrainische Stellungen erhöht. Die ukrainische Pravda schreibt.
Darüber hinaus greifen die russischen Streitkräfte aktiv in südlicher Richtung an, erobern neue Stellungen in Kurachowo und nähern sich Romanowka, das nordöstlich von Ugledar liegt. Entlang einer wichtigen Verkehrsader, der Straße O0510, versuchen die russischen Streitkräfte, die verbleibenden ukrainischen "Taschen" auszuschalten und weiter nach Süden und Westen vorzustoßen. Bereits Ende November berichten russische militärische "Kriegsberichterstatter" von der Einnahme von Romanowka, obwohl es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Bestätigung dafür gibt.
Der Vormarsch der russischen Truppen entlang der Pobeda-Straße im Zentrum von Kurachowo und östlich davon stellt eine zusätzliche Bedrohung für die ukrainischen Stellungen an der Nationalstraße N15 dar, die westlich von Kurachowo nach Dachnoje und Andrejewka führt. Diese Richtung gilt als Schlüssel für das russische Kommando, da die Einnahme von Andriyivka den russischen Streitkräften eine stärkere Position für weitere Operationen in Richtung Westen verschafft, einschließlich der Möglichkeit, die ukrainischen Streitkräfte im östlichen Teil der Region Zaporizhzhya einzukesseln.
Die russischen Streitkräfte rücken also in mehrere Richtungen vor, um die ukrainischen Verteidigungsanlagen zu zerstören und einen taktischen Vorteil in wichtigen Teilen der Front zu erlangen.
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