Italien bittet Europa, dem Land bei der Bewältigung des Migrantenzustroms zu helfen
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Etwa 8.000 Migranten kamen in weniger als zwei Tagen auf der italienischen Insel Lampedusa an.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat die europäischen Länder aufgefordert, Hilfe zu leisten, um den Zustrom von Migranten ins Land einzudämmen. Dies berichtet die Agentur Bloomberg.
Sie wies darauf hin, dass sich auf der winzigen Insel zwischen Tunesien und Sizilien, auf der weiterhin Tausende von Migranten ankommen, eine humanitäre Katastrophe abspielt und lud die Chefin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen ein, sich ein Bild von den Geschehnissen auf Lampedusa zu machen.
Der Premierminister forderte auch den Vorsitzenden des Europäischen Rates Charles Michel auf, das Thema auf die Tagesordnung des EU-Rates im Oktober zu setzen und alles zu tun, um den Strom der Migranten zu stoppen.
Am Vortag hatten die Behörden der Insel Lampedusa den Notstand ausgerufen: In drei Tagen waren dort mehr als 8 Tausend illegale Einwanderer gelandet.
Die Mittelmeerinsel ist die erste Anlaufstelle für Menschen aus Asien und Afrika, die in europäischen Ländern Asyl suchen. Lampedusa hat kaum mehr als sechstausend Einwohner, und allein in den letzten Tagen sind etwa 8.000 neue Migranten auf der Insel angekommen. Meistens kommen die Illegalen mit Booten aus Libyen und Tunesien.
Inzwischen verschlechtert sich die Lage auf der Insel Lampedusa: Medienberichten zufolge versuchen Hunderte von Migranten, die Zäune zu durchbrechen und den Hafen zu verlassen. Außerdem gibt es Probleme bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Trinkwasser.
Nach Angaben des italienischen Innenministeriums sind in diesem Jahr mehr als 120 Tausend Migranten auf dem Seeweg in Italien angekommen, darunter mehr als 11 Tausend Minderjährige ohne Begleitung von Erwachsenen.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.














